Bild folgtKI-generierte IllustrationLuzula multiflora subsp. multiflora
Auch bekannt als: Luzula multiflora subsp. multiflora
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Vielblütige Hainsimse an ihren büschelartigen, braunen Blütenköpfen, die an dünnen Stängeln über den schmalen Blättern stehen. Diese zierliche Pflanze ist ein hervorragender Bewohner für naturnahe Wiesen und magere Gartenbereiche, da sie als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) sehr genügsam ist. In deinem Garten dient sie als wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder das Braunauge (Lasiommata maera). Da sie mit einer Wuchshöhe von 0,19 m recht klein bleibt, findet sie selbst in kleinsten Garten-Nischen einen Platz. Wenn du eine robuste, heimische Alternative zu herkömmlichen Rasengräsern suchst, ist diese Hainsimse eine hervorragende Wahl für dich.
Zierliches Kraftpaket: Die 19 cm kleine Hainsimse ist Heimat für Wildfalter.
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Diese Hainsimse ist ökologisch wertvoller, als ihre unscheinbare Größe vermuten lässt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine wichtige Anlaufstelle für Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera). Auch das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides) wird als Besucher genannt. Ihre leichten Samen werden durch den Wind verbreitet und bieten im Winter Nahrung für kleine Singvögel. Besonders hervorzuheben ist die Symbiose mit Bodenpilzen über die AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), welche die Nährstoffaufnahme verbessert und die Bodengesundheit in deinem Garten fördert. Da sie als Horst wächst, bietet sie zudem kleinen Bodenlebewesen geschützten Rückzugsraum.
Die Vielblütige Hainsimse wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn sie keine hochgiftigen Inhaltsstoffe besitzt, sollten Kinder und Haustiere davon abgehalten werden, die Pflanzenteile zu verzehren. Im Gartenbau gilt sie als unbedenklich, solange man die übliche Vorsicht walten lässt und die Pflanze als reines Gestaltungselement und ökologischen Beitrag betrachtet.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.188 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze kräftig blüht.
Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht, aber gut durchlässig sein (Feuchtewert 5).
Da sie ein Schwachzehrer ist (Nährstoffwert 3), solltest du den Boden eher mager halten und auf Dünger verzichten.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst vor dem ersten Frost.
Achte beim Einpflanzen auf die geringe Wuchshöhe von 0,19 m, damit sie nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Die Pflanze vermehrt sich selbstständig über ihre sehr leichten Samen (0,5886 mg), was in Naturgärten erwünscht ist.
Ein Rückschnitt im Spätwinter hilft, Platz für den frischen Austrieb im Frühjahr zu schaffen.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – beide bevorzugen nährstoffarme Standorte und bilden zusammen ein schönes, naturnahes Bild.
Die Vielblütige Hainsimse (Luzula multiflora subsp. multiflora) gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae). Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Magerwiesen und lichte Wälder, die einen neutralen bis schwach sauren Boden aufweisen. Morphologisch zeichnet sie sich als ausdauerndes, nicht verholztes Gras aus, das kompakte Horste (dichte Pflanzenbüschel) bildet. Eine Besonderheit ist ihr Status als Indigen oder Archäophyt (Pflanze, die bereits vor 1492 heimisch war oder eingeführt wurde), was ihren festen Platz in unserer regionalen Flora unterstreicht.
1 Video zu Vielblütige Hainsimse
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →