Bild folgtKI-generierte IllustrationLuzula sudetica
Auch bekannt als: Luzula sudetica
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Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Sudeten-Hainsimse an ihren schmalen, grasartigen Blättern und den auffällig dunklen, fast schwärzlichen Blütenköpfen. Diese kleine Pflanze ist eine echte Überlebenskünstlerin für magere Standorte und gilt in der Natur als gefährdet (Rote Liste 3). Für deinen Naturgarten ist sie wertvoll, da sie spezialisierte Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder das Braunauge (Lasiommata maera) unterstützt. Mit ihrer kompakten Größe passt sie perfekt in Steingärten oder kühle Randbereiche. Wenn du seltenen, heimischen Arten einen Platz bietest, machst du in Sachen Artenschutz alles richtig.
Alpine Seltenheit: Nur 0,16 m klein und ein wertvoller Anker für bedrohte Falter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem Falter wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) von dieser Hainsimse. Ihre Samen sind mit 0,2998 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände kleinen Vögeln als Futterquelle. Zudem geht sie eine AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) ein, eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, die den Nährstoffaustausch im Boden verbessert. Als indigen (einheimisch) eingestufte Art ist sie ein fester Bestandteil unserer regionalen Biodiversität.
Bitte beachte, dass die Sudeten-Hainsimse in Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, sollten Kinder oder Haustiere nicht an der Pflanze knabbern. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.165 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre typische Färbung behält.
Boden: Die Erde sollte mager (nährstoffarm) und sauer sein; kalkhaltige Substrate solltest du vermeiden.
Feuchtigkeit: Halte den Boden gleichmäßig frisch (mäßig feucht), aber achte darauf, dass keine Staunässe entsteht.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Sie erreicht eine Höhe von genau 0,16 m und bleibt damit sehr zierlich.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; die Pflanze ist winterhart und pflegeleicht.
Pflanzpartner: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) ist eine hervorragende Partnerin, da sie ähnliche Ansprüche an saure, magere Standorte stellt und einen schönen farblichen Kontrast bildet.
Die Sudeten-Hainsimse (Luzula sudetica) gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist in den Bergregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind alpine Matten und Moore auf sauren Böden (niedriger pH-Wert). Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren horstartigen Wuchs und die dunklen, dichten Blütenstände aus. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) besetzt sie ökologische Nischen, in denen konkurrenzstarke Gräser kaum eine Chance haben.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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