Bild folgtKI-generierte IllustrationLuzula sylvatica subsp. sylvatica
Auch bekannt als: Luzula sylvatica subsp. sylvatica
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Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica subsp. sylvatica) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren breiten, dunkelgrünen Blättern, die an den Rändern deutlich weißlich bewimpert (mit feinen Härchen besetzt) sind, bildet sie dichte, wintergrüne Polster. Diese einheimische Pflanze ist für den Naturgarten im Schatten unverzichtbar, da sie Struktur bietet, wo kaum etwas anderes wächst. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunscheckauge (Lasiommata maera) von ihrer Anwesenheit. Wenn du eine robuste Lösung für schwierige Standorte unter Bäumen suchst, triffst du mit ihr die richtige Wahl.
Wintergrüner Schattenkönig: Robuster Schutzraum für das Braunscheckauge.
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Die Wald-Hainsimse übernimmt im Ökosystem Garten eine wichtige Funktion als Bodenfestiger und Lebensraum. Besonders Schmetterlinge nutzen sie häufig; so besuchen Arten wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides) die Bestände. Auch das Braunscheckauge (Lasiommata maera) findet hier einen wertvollen Rückzugsort. Da die Pflanze wintergrün ist, bietet sie zudem kleinen Bodenlebewesen und Insekten während der kalten Monate wichtigen Schutz vor Frost und Fressfeinden. Ihre Samen dienen im Winter als Nahrung für verschiedene heimische Vögel.
In der Datenbank wird die Wald-Hainsimse als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle bei üblichen Gartenkontakten bekannt sind, sollte man darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Unfalls ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.464 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Standort im Schatten, da die Pflanze als Schattenzeiger wenig direktes Licht benötigt.
Boden: Der Platz sollte sauer sein (kein Kalk) und einen mittleren Nährstoffgehalt aufweisen.
Feuchtigkeit: Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden; die Erde sollte nie vollständig austrocknen.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine konstante Höhe von 0,43 m.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da sie wintergrün ist und so den Boden ganzjährig schützt.
Vermehrung: Sie bildet Ausläufer und vergrößert so stetig ihre Polster, was sie zum idealen Bodendecker macht.
Pflanzpartner: Der Wald-Frauenfarn (Athyrium filix-femina) ist eine hervorragende Begleitung, da beide ähnliche Ansprüche an Schatten und Bodenfeuchte stellen.
Die Wald-Hainsimse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist in den gemäßigten Zonen Mitteleuropas weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum sind schattige Laub- und Nadelwälder auf eher nährstoffarmen, sauren Böden. Morphologisch unterscheidet sie sich von echten Gräsern durch ihre flachen Blätter und den lockeren, bräunlichen Blütenstand. Als Indigen (einheimische Art) ist sie perfekt an unser Klima angepasst und gilt laut Roter Liste als ungefährdet.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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