Bild folgtKI-generierte IllustrationLycia hirtaria (Clerck, 1759)
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Auffällig ist der Schwarzfühler-Dickleibspanner durch seinen namensgebenden, kräftigen Körperbau und die dichte, pelzige Behaarung, die ihn vor der Kälte des zeitigen Frühjahrs schützt. Du erkennst den Falter an seinen grau-weiß melierten Flügeln, die ihm eine perfekte Tarnung an Baumstämmen bieten. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation. Die Weibchen legen ihre Eier in kleinen Gruppen an die Rinde verschiedener Laubbäume ab. Im März kannst du die Falter bei der Nektarsuche an der Nordischen Traubenkirsche (Prunus padus subsp. borealis) beobachten. Die Raupen sind Generalisten (Arten mit einem breiten Spektrum an Nahrungspflanzen) und ernähren sich von den Blättern heimischer Gehölze wie der Hänge-Birke (Betula pendula), der Winter-Linde (Tilia cordata) oder der Berg-Ulme (Ulmus glabra). Auch die Gewöhnliche Buche (Fagus sylvatica) und die Zitter-Pappel (Populus tremula) zählen zu ihren Futterquellen. Die Art überwintert als Puppe im Erdboden. Du kannst diesen nützlichen Nachtfalter fördern, indem du heimische Bäume wie die Zwetschge (Prunus domestica) oder den Echten Faulbaum (Frangula alnus) in deinem Garten pflanzt und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Belasse zudem im Herbst etwas Laub unter den Bäumen, um die Verpuppung im Boden nicht zu stören.
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Der Schwarzfühler-Dickleibspanner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Da er als heimische Art einen wichtigen Platz im Ökosystem einnimmt, sollte er ungestört an Baumstämmen ruhen dürfen.
Der Schwarzfühler-Dickleibspanner (Lycia hirtaria) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt lichte Laubwälder, Streuobstwiesen und naturnahe Gärten. Ein markantes Merkmal ist der ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus (deutliche Unterschiede im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen), wobei die Männchen stark gekämmte Fühler besitzen. Die Flügelspannweite variiert zwischen 40 und 50 Millimetern. Sein Körper ist deutlich kräftiger gebaut als bei vielen anderen Vertretern seiner Familie, was ihm den Namen Dickleibspanner einbrachte.
32 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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