Bild folgtKI-generierte IllustrationLysandra coridon
Auch bekannt als: Silbergrüner Bläuling
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Typisch für den Silberfleck-Bläuling (Lysandra coridon) ist die auffällige Färbung der Männchen, während die Weibchen meist unauffälliger braun gefärbt sind. Du kannst die erwachsenen Falter dabei beobachten, wie sie Nektar an der Wiesen-Witwenblume oder der Schwarzen Flockenblume suchen. Auch die Wiesen-Skabiose, die Verschiedenblättrige Kratzdistel oder die Kleb-Aster sind beliebte Anlaufstellen in deinem Garten. Die Raupen dieses Schmetterlings sind monophag (auf ganz bestimmte Futterpflanzen spezialisiert) und haben völlig andere Bedürfnisse als die Falter. Sie fressen unter anderem an dem Gewöhnlichen Hornklee, dem Hufeisenklee und dem Süßen Tragant. Ebenso dienen der Weiß-Klee, der Gewöhnliche Wundklee und der Rot-Klee als wichtige Nahrungsgrundlage für den Nachwuchs. Wenn du diesem Tier helfen möchtest, ist es eine gute Idee, Pflanzen wie den Wirbeldost oder die Brombeere in einer wilden Ecke zu fördern. Sogar Disteln wie die Knollen-Kratzdistel oder die Lanzett-Kratzdistel sind nützliche Energiequellen für die Falter. Ein Verzicht auf häufiges Mähen ermöglicht es auch dem Kleinen Vogelfuß, sich in deinem Garten auszubreiten. So schaffst du einen wertvollen Lebensraum für diesen spezialisierten Bewohner.
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Der Silberfleck-Bläuling ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Er besitzt keine Abwehrmechanismen wie Stiche oder Gifte und ist aufgrund seiner spezialisierten Lebensweise ein schützenswerter Bestandteil der heimischen Natur.
Der Silberfleck-Bläuling (Lysandra coridon) gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) in der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Art ist eng an kalkreiche Magerrasen gebunden und zeigt eine hohe Spezialisierung in der Larvalentwicklung. Als monophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) lebendes Insekt ist seine Existenz unmittelbar an das Vorkommen bestimmter Schmetterlingsblütler geknüpft.
Nahrung
monophagous
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
23 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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