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Lysimachia foemina
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Auch bekannt als: Lysimachia foemina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Blaue Gauchheil (Lysimachia foemina) durch seine intensiv tiefblauen, fünfblättrigen Blüten, die sich nur bei direktem Sonnenschein voll entfalten. Als gefährdete Art der Roten Liste (Stufe 3) ist er ein kostbarer Gast in deinem Garten, der heute auf Äckern kaum noch zu finden ist. Er gilt als Archäophyt (Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) und bereichert die Artenvielfalt enorm. Besonders der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) profitiert von seinem Vorkommen. Wenn du ihm ein Plätzchen auf offenem Boden gönnst, tust du aktiv etwas für den Erhalt dieser selten gewordenen Schönheit.
Seltene Saphire im Garten: Schütze die Rote-Liste-Art für Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Blaue Gauchheil eine lebenswichtige Nahrungsquelle für den seltenen Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia). Da er von April bis August blüht, schließt er wichtige Lücken im Nahrungsangebot der Sommermonate. Durch seine Einstufung in der Roten Liste (Kategorie 3: gefährdet) ist jedes Exemplar im Garten ein aktiver Beitrag zum Artenschutz. Seine Samen dienen zudem verschiedenen Vogelarten als Winternahrung, sofern die Stängel über die kalte Jahreszeit stehen bleiben. Er fördert die Bodenbiologie durch seine Verbindung mit AM-Mykorrhiza (Nutzen-Symbiose zwischen Pilz und Wurzel).
Der Blaue Gauchheil ist nicht kindersicher, da alle Pflanzenteile Saponine (seifenartige Bitterstoffe) enthalten, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Achte darauf, dass kleine Kinder oder Haustiere nicht an der Pflanze knabbern. Im Falle einer Aufnahme kontaktiere vorsichtshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Aug
Der Blaue Gauchheil gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) innerhalb der Ordnung der Heidekrautartigen (Ericales). Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, besiedelt er bei uns als Archäophyt (alteingebürgerte Art) vor allem kalkhaltige Äcker und Brachen. Er zeigt eine enge Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza), also speziellen Bodenpilzen, die sein Wurzelwerk unterstützen. Charakteristisch sind die quadratischen Stängel und die gegenständigen, eiförmigen Blätter, die flach am Boden liegen oder leicht aufsteigen.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.