Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Tenthredinidae
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Diese markante Pflanzenwespe (Macrophya duodecimpunctata) erkennst du an ihrem glänzend schwarzen Körper mit den charakteristischen weißen Flecken und den auffallend kräftigen Hinterbeinen. Auffällig ist vor allem das Fehlen einer Wespentaille (Einschnürung zwischen Brustabschnitt und Hinterleib), was sie eindeutig als harmlose Pflanzenwespe ausweist. In deinem Garten lebt dieses Insekt solitär (einzelgängerisch) und bildet keine Staaten oder Nester. Die Art übernimmt eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge, da sie als Bestäuber fungiert und gleichzeitig Teil der Nahrungskette für Vögel ist. Ihre Larven werden als Afterraupen (larvale Form der Pflanzenwespen mit mehr als fünf Beinpaaren am Hinterleib) bezeichnet und ähneln optisch Schmetterlingsraupen. Zur Fortpflanzung und als Nahrung für den Nachwuchs wird gezielt die Blasen-Segge (Carex vesicaria) aufgesucht. Die erwachsenen Tiere ernähren sich oft von Pollen und Nektar, jagen gelegentlich aber auch andere kleine Insekten. Wenn du feuchte Stellen im Garten mit entsprechenden Seggen-Arten bewahrst, förderst du diesen nützlichen Bewohner direkt. Auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln solltest du verzichten, um die empfindlichen Tiere nicht zu gefährden. So leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Artenvielfalt.
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Dieses Insekt ist für Menschen vollkommen harmlos, da es keinen Giftstachel besitzt und nicht stechen kann. Es handelt sich um einen nützlichen Teil der Gartenfauna, der weder deine Zierpflanzen schädigt noch als lästig empfunden wird.
Die Art (Macrophya duodecimpunctata) ist eine Pflanzenwespe aus der Familie der Echten Blattwespen (Tenthredinidae). Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien heimisch und besiedelt bevorzugt feuchte Standorte. Mit einer Körpergröße von etwa 10 bis 12 Millimetern gehört sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung. Da sie für ihre Entwicklung auf die Blasen-Segge (Carex vesicaria) angewiesen ist, findet man sie meist in der Nähe von Gewässerrändern oder Sumpfzonen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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