Bild folgtKI-generierte IllustrationMacrosteles alpinus (Zetterstedt, 1828)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Alpenwanderzirpe (Macrosteles alpinus) ist ein kleines Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre charakteristische Koerperform auszeichnet. Als Vertreter der Zirpen besitzt sie einen spezialisierten Stechrüssel, mit dem sie Pflanzensäfte aus dem Leitgewebe von Gewächsen saugt. Diese Insekten sind in Deutschland weit verbreitet und besiedeln unterschiedliche Lebensräume, in denen sie sich von verschiedenen Pflanzenteilen ernähren. Da sie keine spezifischen Wirtspflanzen benötigen, sind sie in naturnahen Gärten oft anzutreffen. Eine ökologische Aufwertung deines Gartens erreichst du durch den Verzicht auf chemische Pestizide, da diese die empfindlichen Insektenpopulationen schädigen können. Auch das Belassen von Laubschichten und Totholz bietet diesen Tieren wichtige Rückzugsorte. Die Alpenwanderzirpe ist ein natürlicher Bestandteil der heimischen Fauna und trägt zur biologischen Vielfalt bei. Durch eine strukturreiche Gestaltung deines Außenbereichs förderst du die Ansiedlung solcher Kleininsekten nachhaltig. Achte darauf, dass offene Bodenstellen und eine abwechslungsreiche Vegetation erhalten bleiben, um den Tieren optimale Lebensbedingungen zu bieten.
Die Aktivitätsphasen der Alpenwanderzirpe sind eng an die Vegetationsperiode gekoppelt. In den wärmeren Monaten findet die Fortpflanzung statt, während die Tiere im Herbst in die Winterruhe gehen.
Die Alpenwanderzirpe ist nicht geschützt und sticht oder beißt Menschen nicht. Sie gilt als ökologisch unbedenklich und ist kein Schädling im klassischen Sinne, sondern ein natürlicher Teil des Ökosystems.
Die Alpenwanderzirpe (Macrosteles alpinus) gehört zur Familie der Cicadellidae, den Zirpen, innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Sie ist in Deutschland als ungefährdet eingestuft und weit verbreitet. Als Insekt ernährt sie sich rein pflanzlich durch das Saugen von Pflanzensäften.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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