Bild folgtKI-generierte IllustrationMacrosteles maculosus (Then, 1897)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Knöterichwanderzirpe Macrosteles maculosus ist ein kleines Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezialisierten Mundwerkzeuge zum Saugen von Pflanzensäften auszeichnen. Als Vertreterin der Zirpen bewegt sie sich geschickt in der Krautschicht deines Gartens. Diese Tiere ernähren sich ausschließlich von den Pflanzensäften verschiedener Gewächse, indem sie mit ihrem Rüssel die Leitungsbahnen der Pflanzen anstechen. Da sie zu den wandernden Arten gehören, sind sie in der Lage, bei Nahrungsmangel oder ungünstigen Bedingungen neue Lebensräume zu erschließen. In deinem Garten unterstützt du diese Insekten am besten durch einen konsequenten Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, da diese die empfindlichen Saugorgane der Tiere schädigen können. Auch das Belassen von ungestörten Bereichen mit einer vielfältigen Pflanzendecke bietet ihnen notwendige Rückzugsorte. Eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen fördert die allgemeine Artenvielfalt, von der auch spezialisierte Zirpen profitieren. Da für diese Art in Deutschland die Datenlage unzureichend ist, leistet jeder naturbelassene Garten einen wertvollen Beitrag zur Beobachtung und zum Erhalt lokaler Populationen.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Lebensphasen. Wie bei vielen Zwergzikaden ist jedoch von einer Aktivitätsphase in den wärmeren Monaten auszugehen, während die Überwinterung meist in einem Ruhestadium erfolgt.
Die Knöterichwanderzirpe ist für den Menschen völlig harmlos, da sie weder sticht noch beißt. Sie gilt nicht als Schädling im klassischen Sinne und unterliegt derzeit keinen speziellen Schutzstatus, da ihre Bestandsdaten als unzureichend eingestuft sind.
Die Knöterichwanderzirpe Macrosteles maculosus gehört zur Familie der Cicadellidae, den Zwergzikaden, innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Sie ist in Deutschland verbreitet, wobei ihre genaue ökologische Nische aufgrund der Datenlage noch weiter erforscht wird. Als Insekt mit saugenden Mundwerkzeugen ist sie auf eine stetige Versorgung mit Pflanzensäften angewiesen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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