Bild folgtKI-generierte IllustrationMacrotylus horvathi (Reuter, 1876)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Horváths Dicknase ist eine Insektenart aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezifische Koerpergestalt auszeichnet. Diese Tiere besitzen einen stechend-saugenden Ruessel, mit dem sie ihre Nahrung aufnehmen. Als Vertreter der Miridae, der Weichwanzen, sind sie an ihre Umgebung angepasst und nutzen pflanzliche Säfte oder kleine Beutetiere als Nahrungsquelle. In deinem Garten kannst du diese Insekten unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, da diese chemischen Mittel die empfindlichen Bestände direkt schädigen. Eine naturnahe Gestaltung mit verschiedenen Strukturen bietet den Tieren zudem notwendige Versteckmöglichkeiten. Das Belassen von Totholz und das Liegenlassen von Laub im Herbst schaffen wertvolle Lebensräume für viele Insektenarten. Da die Art in Deutschland als ungefährdet eingestuft ist, stellt sie einen stabilen Bestandteil der heimischen Fauna dar. Achte bei der Gartenpflege darauf, ökologische Nischen zu erhalten, um die Artenvielfalt auf deinem Grundstück langfristig zu fördern.
Die Aktivitätsphasen dieser Insekten sind eng an die klimatischen Bedingungen angepasst. In der Regel beginnt die Aktivität im Frühjahr, gefolgt von der Fortpflanzungsphase in den Sommermonaten. Mit sinkenden Temperaturen im Herbst ziehen sich die Tiere zur Winterruhe zurück.
Horváths Dicknase ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Sie gilt als ökologisch unbedenklich und ist kein Schädling im klassischen Sinne, da sie sich in das natürliche Gleichgewicht deines Gartens einfügt.
Macrotylus horvathi gehört zur Familie der Miridae, den Weichwanzen, innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und wird aktuell als ungefährdet eingestuft. Als Insekt durchläuft sie eine unvollständige Verwandlung, bei der die Larven den erwachsenen Tieren bereits stark ähneln.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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