Bild folgtKI-generierte IllustrationMaculinea rebeli
Auch bekannt als: Kreuzenzian-Ameisenbläuling
Kaum zu übersehen: Maculinea rebeli fällt durch seine flächigen, fein beschuppten Flügel auf, die ihn als typischen Schmetterling (Lepidoptera) ausweisen. Du begegnest hier einem heimischen Insekt, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz beheimatet ist. In seinem Lebenszyklus unterscheiden sich die Stadien deutlich, wobei der Falter mit einem Rüssel flüssige Nahrung aufnimmt, während die Raupe über beißende Mundwerkzeuge zur Aufnahme von Pflanzenteilen verfügt. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen in der Datenbank vorliegen, lässt sich allgemein sagen, dass die Art auf eine vielfältige Flora angewiesen ist. Du als Gärtner kannst einen wertvollen Beitrag leisten, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und wilde Ecken im Garten zulässt. Solche Strukturen bieten den Tieren Schutz während ihrer Metamorphose (Umwandlung vom Ei zum Falter). Ein naturnaher Garten mit heimischen Wildkräutern ist die beste Unterstützung für diesen Naturbewohner. Achte darauf, das Tier bei seinen Flugaktivitäten lediglich aus der Ferne zu beobachten, um es nicht zu stören. Durch den Erhalt von Altgras und natürlichen Bodenstrukturen förderst du die Lebensgrundlage dieser Schmetterlingsart nachhaltig.
Dieser Schmetterling ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt weder Giftstoffe noch Wehrstacheln. Da viele Schmetterlinge dieser Gruppe gefährdet sind, solltest du das Tier lediglich beobachten und im Sinne des Artenschutzes nicht berühren.
Maculinea rebeli wird innerhalb der Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge) in die Familie der Lycaenidae (Bläulinge) eingeordnet. Als heimische Art erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Art ist ein klassischer Vertreter der Insekten mit einer vollständigen Verwandlung in ihrer Entwicklung. Merkmale wie die feine Beschuppung der Flügeloberflächen sind kennzeichnend für diese taxonomische (systematische) Gruppe.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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