Bild folgtKI-generierte IllustrationMagnolia stellata
Auch bekannt als: Sternmagnolie, Stern-Magnolie
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35
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An ihren strahlend weißen, sternförmigen Blüten, die oft schon vor dem ersten Laub erscheinen, lässt sich die Stern-Magnolie (Magnolia stellata) sofort erkennen. Dieser langsam wachsende Strauch bildet mit der Zeit eine malerische, dichte Krone aus, die jedem Garten Struktur verleiht. Da sie bereits im April und Mai blüht, gehört sie zu den markanten Erscheinungen des Vorfrühlings in unseren Gärten. Obwohl sie ursprünglich aus Ostasien stammt, hat sie sich in unseren Breiten als robustes Gestaltungselement bewährt. Wenn du einen langlebigen Blickfang suchst, der mit den Jahren immer schöner wird, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Weißer Blütenstern im April: Ein langlebiger Klassiker für den Frühlingsgarten.
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Nach den vorliegenden Daten liegt die Hauptblütezeit der Stern-Magnolie in den Monaten April und Mai. In dieser Phase des Gartenjahres bietet sie durch ihre auffälligen Blüten eine optische Orientierung in der Landschaft. Da in der Datenbank keine spezifischen Beziehungen zu Bestäubern oder Raupenfutterlisten hinterlegt sind, lässt sich die konkrete Bedeutung für einzelne heimische Insektenarten nicht detailliert beziffern. Als dicht wachsendes Gehölz leistet sie jedoch einen Beitrag zur vertikalen Strukturierung deines Gartens. Solche Strukturen können verschiedenen Kleintieren als Schutzraum dienen.
Die Stern-Magnolie wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher aufmerksam sein, da Pflanzenteile bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Wildpflanzen besteht aufgrund der charakteristischen Blüten- und Wuchsform jedoch nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
7.92 m
Wähle für die Pflanzung einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der vor kalten Winden geschützt ist.
Der Boden sollte humos (reich an zersetztem Pflanzenmaterial) und leicht sauer bis neutral beschaffen sein.
Vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich), da die Wurzeln empfindlich auf Sauerstoffmangel reagieren.
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange kein Frost herrscht.
Da die Magnolie eine Flachwurzlerin ist, solltest du den Boden im Wurzelbereich nicht durch Hacken oder Graben stören.
Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus einen harmonischen Wuchs entwickelt.
Im Frühjahr freut sich der Strauch über eine Gabe von reifem Kompost als sanfte Nährstoffquelle.
Die Vermehrung erfolgt meist durch Stecklinge im Sommer, was jedoch etwas Geduld erfordert.
Gute Partnerin: Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa).
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da beide Arten ähnliche Ansprüche an einen frischen, humosen Boden stellen und das Windröschen den Platz unter dem Strauch nutzt, bevor dieser im Schatten der Blätter liegt.
Die Stern-Magnolie gehört zur Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae) innerhalb der Ordnung der Magnolienartigen (Magnoliales). Ursprünglich in Japan beheimatet, wird sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz häufig als Ziergehölz in Gärten gepflanzt. Typisch für diesen laubabwerfenden Strauch ist die graue, glatte Rinde und die schmalen, bandförmigen Blütenblätter. Botanisch gesehen ist die Blüte besonders interessant, da sie eine sehr ursprüngliche Form der Pflanzenentwicklung repräsentiert, bei der Kelch- und Kronblätter noch nicht differenziert sind.
2 Videos zu Stern-Magnolie


6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →