
Malva alcea
Auch bekannt als: Rosen-Malve
26
Arten
interagieren
58
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Spitzblatt-Malve (Malva alcea) sind ihre großen, trichterförmigen Blüten in zartem Rosa und die tief geschlitzten, fast handförmigen Blätter. Diese heimische Art ist ein wahrer Ausdauer-Spezialist für deinen Garten, da sie von Juni bis weit in den Oktober hinein Farbe zeigt. Besonders die Waldhummel (Bombus sylvarum) und die Honigbiene (Apis mellifera) schätzen das reiche Angebot an Nektar und Pollen über viele Monate hinweg. Wenn du einen sonnigen Platz mit gutem Boden hast, ist sie die perfekte Wahl für eine naturnahe Gestaltung. Du wirst staunen, wie viel Leben diese Pflanze in dein Beet bringt.
Dauerblüherin von Juni bis Oktober: Die verlässliche Tankstelle für Waldhummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Spitzblatt-Malve eine wichtige Anlaufstelle für die Waldhummel (Bombus sylvarum) und die Honigbiene (Apis mellifera). Auch weniger bekannte Gäste wie die Ameisenart Camponotus fallax und verschiedene Punktkäfer nutzen die Pflanze regelmäßig. Durch die lange Blütezeit von Juni bis Oktober schließt sie Versorgungslücken im Spätsommer. Ihre leichten Diasporen (Samen) mit einem Gewicht von nur 3,1905 mg werden über weite Strecken durch den Wind verbreitet, was zur natürlichen Vernetzung von Lebensräumen beiträgt.
Bitte beachte, dass die Spitzblatt-Malve in gärtnerischen Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute Giftigkeit im klassischen Sinne vorliegt, solltest du bei der Platzierung in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen. Bei Unsicherheiten oder versehentlichem Verzehr ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.707 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), damit sie ihre volle Blütenpracht entfaltet.
Boden: Der Platz sollte nährstoffreich und „fett“ sein (Starkzehrer), idealerweise mit Kompost angereichert.
Feuchtigkeit: Sie bevorzugt frische Bedingungen (mäßig feucht), verträgt aber keine dauerhafte Staunässe.
Bodenreaktion: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktionswert 8).
Pflanzzeit: Setze die Malve im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wuchs: Plane Platz für eine Endhöhe von genau 0,71 m ein.
Pflege: Da sie leichte Samen (3,1905 mg) bildet, sorgt sie durch Selbstaussaat für Nachkommen, wenn du die verblühten Stände stehen lässt.
Pflanzpartner: Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine ideale Nachbarin, da sie ähnliche Ansprüche an Sonne und Nährstoffe stellt.
Die Spitzblatt-Malve gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Sie besiedelt natürlicherweise sonnige Standorte auf kalkhaltigen und nährstoffreichen Böden. Als krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht sie eine präzise Wuchshöhe von 0,71 m. Eine botanische Besonderheit ist ihr symbiotisches Verhältnis zu AM-Mykorrhiza (einer Form von Wurzelpilzen), welche die Nährstoffaufnahme im Boden deutlich verbessert.
22 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_447233184
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →