Bild folgtKI-generierte IllustrationMalva thuringiaca subsp. thuringiaca
Auch bekannt als: Malva thuringiaca subsp. thuringiaca
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Thüringer Strauchpappel sind ihre großzügigen, rosa Trichterblüten und der imposante, fast strauchartige Wuchs. Als seltene Wildstaude ist sie ein echter Gewinn für deinen Garten, da sie in der Natur als gefährdet gilt (Rote Liste 3). Besonders der Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae) profitiert von ihrem Angebot, aber auch die Baumhummel (Bombus hummel) besucht sie gerne. Mit dieser Pflanze leistest du einen direkten Beitrag zum Artenschutz vor der eigenen Haustür. Du wirst sehen, wie sie mit ihrer Vitalität schnell zum attraktiven Mittelpunkt in deinem Staudenbeet wird.
Gefährdete Schönheit: Eine seltene Wildmalve als Magnet für Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Malve eine lebenswichtige Ressource für spezialisierte Schmetterlinge. Neben dem Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae) besuchen auch Arten wie der Kleiner Monarch (Danaus chrysippus) oder Carcharodus tripolinus die Blüten. Wildbienen wie die Steinhummel (Bombus lapidarius) und die Baumhummel (Bombus hypnorum) finden hier reichlich Nahrung. Da die Pflanze in der freien Natur gefährdet ist (Rote Liste 3), dient dein Garten als wertvolles Trittsteinbiotop. Die Samenstände können im Winter stehen bleiben und bieten Struktur für überwinternde Insekten.
Die Thüringer Strauchpappel wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb bei der Standortwahl in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht geboten ist. Sollte es zu Unfällen kommen, ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit sie ihre volle Blütenpracht entfaltet.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; die Erde sollte kalkhaltig (basisch) sein.
Feuchtigkeit: Sie bevorzugt frische (mäßig feuchte) Bedingungen, verträgt aber kurze Trockenheit gut.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Pflege: Ein Rückschnitt der alten Triebe im späten Winter fördert den kräftigen Neuaustrieb von der Basis.
Symbiose: Sie geht eine AM-Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen) ein, was ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
Pflanzpartner: Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Ansprüche an Sonne und Kalkgehalt stellt.
Die Thüringer Strauchpappel (Malva thuringiaca subsp. thuringiaca) gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie ist in Deutschland indigen (einheimisch) oder ein Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde). Ihr natürlicher Lebensraum sind sonnige, kalkhaltige (basische) Standorte mit frischen Böden. Charakteristisch ist ihre verholzende Basis, die ihr eine gute Stabilität verleiht. Trotz ihrer Seltenheit in der Natur ist sie im Garten eine robuste und anpassungsfähige Vertreterin ihrer Gattung.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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