Bild folgtKI-generierte IllustrationManihot esculenta
Auch bekannt als: Cassava, Mandioka, Manjok, Kassava, Cassave, Manioka, Maniok, Kassave, Kassawa
An seinen handförmig geteilten, großflächigen Blättern lässt sich Maniok (Manihot esculenta) sofort erkennen. Der imposante Strauch erreicht eine Höhe von 2,69 m und bringt ein ganz besonderes Profil in sonnige Gartenbereiche. Da er in unseren Breiten nicht winterhart ist, fungiert er meist als Strukturpflanze in großen Gefäßen. Durch seine dichte Belaubung bietet er einen geschützten Rückzugsort für Kleintiere. Seine schweren Samen werden vor allem über kurze Distanzen am Boden verbreitet. Wenn du einen außergewöhnlichen, verholzten Blickfang suchst, ist dieser Strauch eine spannende Bereicherung für deine Pflanzensammlung.
Stattlicher Strauch: Mit 2,69 m Höhe ein markanter Blickfang im Sommergarten.
In unseren Gärten dient der bis zu 2,69 m hohe Strauch primär als strukturbildendes Element, das durch seine dichten Blattquirle Schutzräume für diverse Kleinstlebewesen schafft. Die Diasporen (Samen) der Pflanze sind mit 114,0 mg vergleichsweise schwer, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hindeutet, bei der auch eine Tierverbreitung (Zoochorie) am Boden möglich ist. Da für diese exotische Art in der hiesigen Region keine spezifischen Bestäubungsdaten für heimische Insekten vorliegen, ist ihr direkter Nektarwert für hiesige Wildbienen nicht beziffert. Dennoch bietet die enorme Blattfläche von über 3300 mm² eine wichtige Beschattung des Bodens und Deckung gegen Fressfeinde.
Maniok ist als nicht kindersicher eingestuft. Die Pflanzenteile enthalten Inhaltsstoffe, die im rohen Zustand gesundheitsgefährdend sein können, weshalb im Umgang mit Kindern und Haustieren Vorsicht geboten ist. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, kontaktieren Sie bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
2.694 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Ab Mitte Mai nach den letzten Nachtfrösten ins Freie stellen oder pflanzen.
Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Platz, damit sich der Strauch optimal entwickeln kann.
Plane ausreichend Raum ein, da die Pflanze eine präzise Wuchshöhe von 2,69 m erreicht.
Der Boden sollte sehr durchlässig sein; mische bei Bedarf Sand als Drainage (Material zur Entwässerung) unter.
Aufgrund der Blattfläche von 3354,76 mm² ist der Wasserbedarf im Sommer hoch; vermeide jedoch Staunässe.
Eine Vermehrung ist im Frühsommer gut über Stecklinge (abgetrennte Zweigstücke) möglich.
Vor dem ersten Frost im Oktober muss die Pflanze in ein helles, frostfreies Winterquartier umziehen.
Gute Partnerin: Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) – diese heimische Art liebt ebenfalls warme Standorte und bedeckt attraktiv den Boden rund um den Kübel.
Maniok (Manihot esculenta) ist ein verholzter Strauch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Ursprünglich in den Tropen Südamerikas beheimatet, wird er weltweit als Nutzpflanze geschätzt, bei uns jedoch aufgrund der fehlenden Frosthärte meist als botanische Besonderheit im Kübel kultiviert. Er zeichnet sich durch einen strauchförmigen Wuchs und auffällige, breitblättrige Blätter aus. Die Vermehrung erfolgt über Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen), die mit 114,0 mg ein beachtliches Gewicht aufweisen. In Mitteleuropa kommt die Art in der freien Natur nicht dauerhaft vor.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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