Bild folgtKI-generierte IllustrationManiola jurtina (Linnaeus, 1758)
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Du erkennst den Braunen Waldvogel an seinen erdbraunen Flügeln mit dem markanten, dunkelbraunen Augenfleck an der Spitze der Vorderflügel. Der Falter ist von Mai bis September in Deinem Garten aktiv und gehört zu den heimischen Edelfaltern (Nymphalidae). Im Frühjahr ab Mai besucht er für die Nektaraufnahme gerne die Schaftlose Primel (Primula vulgaris) oder den Knolligen Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus). Während der Sommermonate findest Du ihn häufig an der Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis) oder der Nickenden Distel (Carduus nutans). Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen Gräsern wie dem Wiesen-Rispengras (Poa pratensis) oder der Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum). Da die Art oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) ist, benötigt sie genau diese heimischen Bestände zum Überleben. Du kannst den Falter fördern, indem Du Grasflächen extensiv (mit wenigen Mähvorgängen) bewirtschaftest und auf Pestizide verzichtest. Heimische Wildkräuter wie die Wiesen-Skabiose (Scabiosa columbaria) bieten ihm im Spätsommer eine wichtige Energiequelle. Achte darauf, keine Neophyten (gebietsfremde Pflanzen) anzupflanzen, sondern die regionale Flora zu stärken. So bleibt Dein Garten ein wertvoller Rückzugsort für diesen Schmetterling.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Braune Waldvogel sticht und beißt nicht, weshalb Du ihn unbesorgt beobachten kannst. Da er als heimische Art geschützt ist, solltest Du die Tiere in ihrem Lebensraum belassen und nicht einfangen.
Der Braune Waldvogel (Maniola jurtina) ist ein heimischer Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo er vor allem offene Graslandschaften besiedelt. Die Art ist oligophag (auf eine begrenzte Auswahl an Nahrungspflanzen spezialisiert) und nutzt als Raupe vorwiegend heimische Süßgräser. Man erkennt den Falter an seiner braunen Grundfärbung und den charakteristischen Augenflecken auf den Vorderflügeln.
Nahrung
oligophagous
175 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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