Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese zu den Spinnentieren (Arachnida) zählende Spinne fällt vor allem durch ihren flinken Lauf und den Aufenthalt in unmittelbarer Bodennähe auf. Als typischer Bodenbewohner webt die Art (Marinarozelotes cumensis) keine Fangnetze, sondern erbeutet ihre Nahrung durch aktive Jagd. Tagsüber hält sie sich meist verborgen in der Laubschicht, unter Steinen oder in Totholzhaufen auf. Ihre Nahrung besteht allgemein aus kleinen Insekten und anderen bodenlebenden Arthropoden (Gliedertieren), die sie vorzugsweise in der Dämmerung oder Nacht überwältigt. In deinem Garten übernimmt sie damit eine wichtige Rolle als natürlicher Gegenspieler von Kleintieren und trägt maßgeblich zum ökologischen Gleichgewicht bei. Da sie sehr scheu ist und im Verborgenen lebt, wirst du sie nur selten direkt beobachten können. Um diesen nützlichen Helfer zu unterstützen, solltest du im Garten Bereiche mit natürlichem Laub oder Mulch belassen. Ein strukturreicher Garten mit Steinhaufen bietet ideale Verstecke für diese Tiere. Durch den Verzicht auf chemische Bekämpfungsmittel sicherst du ihr Überleben und die biologische Vielfalt. So förderst du eine gesunde Gartenfauna, in der die Natur sich weitgehend selbst reguliert.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über kein gefährliches Gift. Sie steht nicht unter besonderem Artenschutz, ist aber als aktiver Jäger ein wertvoller Bestandteil der heimischen Gartenfauna.
Die Gattung Marinarozelotes gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) innerhalb der Klasse der Spinnentiere. Ihre Verbreitung erstreckt sich über weite Teile Europas, wobei spezifische Vorkommen in Griechenland und der Ukraine dokumentiert sind. Diese Tiere sind auf das Leben am Boden spezialisiert und besiedeln dort verschiedene Mikrosphären (kleinste Lebensräume). Die taxonomische (die wissenschaftliche Einordnung betreffende) Einordnung basiert auf morphologischen (die äußere Gestalt betreffenden) Merkmalen, die sie als flinke Jäger ausweisen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →