Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese Spinne (Marinarozelotes malkini) erkennst du an ihrem flinken, bodennahen Laufstil und ihrem meist unauffälligen, dunklen Körper. Als typische Vertreterin der Bodenbewohner hält sie sich bevorzugt in der Streuschicht oder unter Steinen auf. Tagsüber bekommst du sie nur selten zu Gesicht, da sie vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv (während der Abendstunden und Nacht tätig) ist. Ihre Ernährung besteht aus einer Vielzahl kleiner Insekten und anderer Gliedertiere, die sie direkt am Boden erbeutet. Damit übernimmt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht, indem sie die Populationen kleinerer Wirbelloser reguliert. Im Gegensatz zu vielen anderen Spinnen baut sie keine Fangnetze in der Vegetation, sondern verlässt sich auf ihre Geschwindigkeit und Kraft. Du kannst dieses nützliche Tier unterstützen, indem du naturbelassene Ecken mit Laub oder Totholz in deinem Garten belässt. Solche Strukturen bieten ihr tagsüber den notwendigen Schutz vor Fressfeinden. Ein strukturreicher Garten mit offenen Bodenstellen kommt ihrer Lebensweise sehr entgegen. Beobachte einmal bei mildem Wetter die Bodenoberfläche, um vielleicht einen Blick auf diese flinke Jägerin zu erhaschen.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und begegnet uns mit großer Scheu. Es besteht keinerlei Gefahr für die Gesundheit, da das Tier bei Störungen sofort die Flucht in das nächste Versteck ergreift.
Marinarozelotes malkini gehört zur Gruppe der Spinnentiere (Arachnida) und innerhalb dieser zur Gattung Marinarozelotes. Ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet liegt primär im südöstlichen Europa und umfasst Länder wie Albanien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien und die Ukraine. Als räuberisch lebende Art ist sie ein fester Bestandteil der dortigen Bodenfauna. Die taxonomische Einordnung weist sie als spezialisierte Jägerin aus, die ohne festes Fangnetz am Boden operiert.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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