Bild folgtKI-generierte IllustrationMatteuccia struthiopteris
Auch bekannt als: Osmunda struthiopteris
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer den Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine trichterförmig angeordneten, genau 0,9 m hohen Wedel erinnern an prächtige Straußenfedern. In Deinem Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er bedrohten Arten wie der Gammaeule (Autographa gamma) wichtigen Schutz bietet. Da er auf der Vorwarnliste der Roten Liste (Status V) steht, leistest Du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz in unserer Region. Wenn Du einen feuchten, schattigen Platz im Garten hast, wird dieser Farn zum absoluten Blickfang. Hol Dir dieses urzeitliche Flair einfach direkt in Deinen Garten.
Urzeit-Charme mit 0,9 m Höhe: Ein majestätischer Schutzraum für die Gammaeule.
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Obwohl Farne keinen Nektar produzieren, erfüllen sie wichtige ökologische Funktionen. Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Straußenfarn ein wertvoller Partner für die Gammaeule (Autographa gamma), die das dichte Blattwerk als Versteck und Lebensraum nutzt. Da die Art in der freien Natur mit dem Status V auf der Vorwarnliste steht, sichert Dein Garten ein wichtiges Vorkommen dieser gefährdeten Pflanze. Die Fernausbreitung durch den Wind sorgt dafür, dass sich die Art bei passenden Bedingungen auch in der Nachbarschaft ansiedeln kann. Zudem schafft die Wuchsform von 0,9 m Höhe ein kühles Mikroklima, das besonders für Amphibien an heißen Tagen lebensnotwendig ist.
Bitte beachte, dass der Straußenfarn als nicht kindersicher eingestuft wird. Da er bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen kann, sollten Haushalte mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen. Im Falle eines Falles kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.896 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze den Farn am besten im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange der Boden offen ist.
Standort: Wähle einen kühlen, halbschattigen bis schattigen Platz, der nicht austrocknet.
Boden: Der Boden sollte nährstoffreich und dauerhaft feucht sein, um den natürlichen Auenstandort zu simulieren.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die Endhöhe von genau 0,9 m.
Platzbedarf: Da er durch Ausläufer in die Breite geht, solltest Du ihm ausreichend Raum zur Entfaltung lassen.
Pflege: Schneide die abgestorbenen Wedel erst im zeitigen Frühjahr zurück, um das Herz der Pflanze im Winter zu schützen.
Winterschutz: In rauen Lagen schützt eine Laubschicht den Wurzelbereich.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – sie teilt die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzt das Grün des Farns mit ihren hübschen Blüten.
Der Straußenfarn gehört zur Familie der Onocleaceae (Wurmfarngewächse) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind Auwälder und Bachufer, also Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit und feuchten Böden. Als typischer Farn ist er nicht verholzt und bildet zwei verschiedene Arten von Blattwedeln aus. Die Vermehrung erfolgt über extrem leichte Sporen (Diasporen), die das Gewicht von 0,0 mg haben und so eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind ermöglichen. Morphologisch auffällig ist der streng aufrechte, trichterartige Wuchs der breitblättrigen Wedel.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →