Bild folgtKI-generierte IllustrationMauranthemum paludosum
Auch bekannt als: Mauranthemum paludosum
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Schon von weitem fällt die Sumpf-Hinterindische Wucherblume (Mauranthemum paludosum) durch ihre unzähligen, margeritenähnlichen Blüten mit weißem Strahlenkranz und leuchtend gelber Mitte auf. Diese kompakt wachsende Pflanze ist eine Bereicherung für den Naturgarten, da sie vom Frühsommer bis tief in den Frost hinein unermüdlich blüht. Da sie bis in den November hinein Farbe zeigt, hilft sie dabei, die blütenarme Zeit im Spätherbst zu überbrücken. Wenn du Wert auf ein durchgehendes Blütenangebot legst, ohne viel Aufwand zu betreiben, ist diese Art eine verlässliche Wahl für deine Beete und Töpfe. Mit der richtigen Pflege förderst du ein lebendiges Gartenklima bis in die späten Monate des Jahres.
Dauerblüherin bis zum Frost: Deine verlässliche Blütentankstelle von Juni bis November.
Mit einer außergewöhnlich langen Blütezeit von Juni bis November schließt diese Art eine wichtige Versorgungslücke im Gartenjahr. Da es sich um eine Korbblütlerin handelt, liegen Nektar und Pollen offen auf den Scheibenblüten (den kleinen Röhrenblüten im Zentrum) und sind somit für viele Insekten leicht erreichbar. Besonders in den späten Herbstmonaten, wenn das heimische Blütenangebot stark abnimmt, dient sie als wichtige Energiequelle. Die dichten Bestände bieten zudem kleinen Gliedertieren wie Spinnen einen geschützten Lebensraum. Auch wenn keine spezifischen Beziehungen zu spezialisierten Wildbienen in den Daten vorliegen, trägt das kontinuierliche Angebot zur allgemeinen Biodiversität bei.
Hinweis zur Sicherheit: Die Pflanze ist laut vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft. Korbblütler können bei Kontakt zudem allergische Reaktionen auf der Haut hervorrufen. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Falle eines Unfalls kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Nov
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfaltet.
Pflanzzeit: Von April bis Mai ins Beet setzen, sobald keine harten Fröste mehr zu erwarten sind.
Boden: Achte auf durchlässige Erde; schwere Böden solltest du mit Sand abmagern (Sand einmischen zur besseren Drainage).
Gießen: Halte die Erde gleichmäßig feucht, vermeide aber unbedingt Staunässe (Wasseransammlung an den Wurzeln).
Pflege: Schneide Verblühtes regelmäßig aus, um die Bildung neuer Knospen bis zum November anzuregen.
Düngung: Im Topf alle zwei Wochen schwach flüssig düngen, im Gartenbeet reicht eine Gabe Kompost bei der Pflanzung.
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich im Frühjahr leicht aus Samen vorziehen.
Gute Partnerin: Die Färber-Kamille (Anthemis tinctoria) — sie ist eine heimische Staude mit ähnlichen Ansprüchen an Licht und Boden.
Die Sumpf-Hinterindische Wucherblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ursprünglich im westlichen Mittelmeerraum beheimatet. In Mitteleuropa wird sie häufig als einjährige Zierpflanze kultiviert, da sie frostempfindlich ist. Typisch sind ihre tief fiederspaltigen (stark eingeschnittenen) Blätter und der buschige Wuchs. Trotz ihres Namens bevorzugt sie keine sumpfigen Gebiete, sondern eher frische, gut durchlässige Böden in voller Sonne. In der Botanik wird sie den Therophyten (Pflanzen, die den Winter nur als Samen überdauern) zugeordnet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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