Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
native_regions-Cache · 85 %
Die Südliche Eichenschrecke Meconema meridionale ist eine zierliche, hellgrüne Langfühlerschrecke, die durch ihre auffallend langen, fadenförmigen Antennen und die fehlenden Flügel bei den ausgewachsenen Tieren besticht. Diese Insekten leben bevorzugt in den Baumkronen, wo sie sich räuberisch von kleinen Insekten wie Blattläusen ernähren. Da sie keine Flügel besitzen, sind sie auf eine strukturreiche Umgebung mit eng stehenden Gehölzen angewiesen, um sich fortzubewegen. In deinem Garten kannst du diese Art unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, da diese ihre Nahrungsgrundlage vernichten würden. Auch das Belassen von Totholz und Laubschichten bietet wertvolle Rückzugsorte für viele Insektenarten, die wiederum als Beute dienen. Die Tiere sind nachtaktiv und verbringen den Tag meist gut getarnt auf Blättern. Da sie keine Flugfähigkeit besitzen, ist eine Vernetzung von Gehölzstrukturen für ihre Ausbreitung entscheidend. Ein naturnaher Garten mit einer Vielfalt an heimischen Bäumen bietet diesen Tieren den idealen Lebensraum.
Die Südliche Eichenschrecke ist für den Menschen völlig harmlos und weder giftig noch beißfreudig. Sie gilt als Nützling, da sie durch ihre räuberische Lebensweise zur natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen in deinem Garten beiträgt.
Meconema meridionale gehört zur Ordnung der Orthoptera, den Geradflüglern. Die Art ist in Deutschland als ungefährdet eingestuft und besiedelt vorwiegend wärmebegünstigte Lebensräume in Baumkronen. Als räuberisch lebende Insekten spielen sie eine Rolle im natürlichen Gleichgewicht der Gehölzfauna.
•NaturkompassDB
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →