Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Limnephilidae
McLachlan, 1876
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Melampophylax melampus ist eine Insektenart aus der Ordnung der Trichoptera, auch Koecherfliegen genannt, die sich durch ihre charakteristische Lebensweise auszeichnet. Als Koecherfliege verbringen die Larven dieser Art einen Grossteil ihrer Entwicklung im Wasser, wo sie sich von organischem Material wie abgestorbenen Pflanzenteilen oder Algen ernaehren. Die erwachsenen Tiere sind meist in der Naehe von Gewaessern anzutreffen, wobei sie eine eher verborgene Lebensweise pflegen. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist die Ernaehrung der Larven als Detritivoren, also als Verwerter von organischem Detritus, einzuordnen. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstuetzen, indem du naturnahe Strukturen wie Totholz oder liegengebliebenes Laub an feuchten Stellen belaesst. Ein konsequenter Verzicht auf Pestizide ist zudem essenziell, um die empfindlichen Entwicklungsstadien im Wasser nicht zu gefaehrden. Die Art steht in Deutschland auf der Vorwarnliste, was ihren Schutzstatus unterstreicht. Eine naturnahe Gestaltung mit kleinen Wasserstellen bietet diesen Insekten wertvolle Lebensraeume. Achte darauf, die Uferbereiche nicht zu stark zu pflegen, um natuerliche Nahrungsquellen zu erhalten.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschluesselung der Aktivitaetsphasen fuer diese Art.
Diese Insekten sind vollkommen harmlos und weder giftig noch stechen oder beissen sie. Sie gelten als Nuetzlinge, da sie als Larven einen wichtigen Beitrag zum Abbau organischer Substanz in Gewaessern leisten.
Melampophylax melampus gehoert zur Familie der Limnephilidae innerhalb der Ordnung der Trichoptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und wird aktuell in der Roten Liste in der Kategorie V als Vorwarnliste gefuehrt. Als Vertreter der Koecherfliegen zeichnet sie sich durch eine aquatische Larvalentwicklung aus, bei der die Larven mobile Gehaeuse aus Substratmaterialien fertigen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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