Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Nymphalidae
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Du erkennst den Schmetterling (Mellicta athalia) an seinem charakteristischen orange-braunen Gittermuster auf der Oberseite der Flügel. Als Falter besucht er in deinem Garten zur Nektarsuche verschiedene Pflanzen wie die Wiesen-Skabiose, das Jakobs-Greiskraut, den Weiß-Klee oder das Feinstrahl-Berufkraut. Auch der Persische Ehrenpreis, der Kleine Baldrian und das Zottige Habichtskraut dienen ihm als wichtige Energiequellen. Für die Entwicklung der nächsten Generation sind die Raupen auf spezifische Futterpflanzen angewiesen, weshalb du Spitz-Wegerich, Breit-Wegerich oder Salbei-Gamander im Garten stehen lassen solltest. Ebenso zählen der Acker-Wachtelweizen und Melampyrum nemorosum agg. (eine Artengruppe von Wachtelweizen) zu ihrer notwendigen Nahrungsgrundlage. Da diese Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, stellt sie eine Bereicherung für die lokale Biodiversität (biologische Vielfalt) dar. Wenn du diese Wildkräuter in einer naturnahen Ecke tolerierst, bietest du dem Tier einen wertvollen Lebensraum. Die Anwesenheit dieses Falters zeigt, dass dein Garten ein funktionierendes Ökosystem (Naturhaushalt) unterstützt.
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Dieser Schmetterling ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keine Gifte oder Stacheln. Er stellt keine Bedrohung für Kulturpflanzen dar und ist als heimische Art ein schützenswerter Bestandteil der natürlichen Fauna in deinem Garten.
Der Schmetterling (Mellicta athalia (von Rottemburg, 1775)) gehört zur Familie der Nymphalidae (Edelfalter) innerhalb der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge). Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Art ist eng an das Vorkommen ihrer spezialisierten Wirtspflanzen in halboffenen Landschaften gebunden. Charakteristisch für diese Gattung ist die feine, dunkle Netzzeichnung auf der orangefarbenen Grundfarbe der Flügeloberseiten.
10 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
20 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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