Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Gould, 1841
heimisch in Deutschland
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Menetus dilatatus ist eine sehr kleine Wasserschnecke aus der Gruppe der Planorbidae, die sich durch ihr flaches, scheibenförmiges Gehäuse auszeichnet. Diese Weichtiere besiedeln vorwiegend stehende oder langsam fließende Gewässer, in denen sie auf untergetauchten Oberflächen leben. Als Aufwuchsfresser ernähren sie sich von Algen, Bakterien und organischem Detritus, also zersetztem pflanzlichem Material. Durch diese Lebensweise tragen sie zur natürlichen Reinigung des Wassers bei. In deinem Garten kannst du diese Art unterstützen, indem du naturnahe Gartenteiche anlegst, die eine stabile Wasserqualität aufweisen. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist essenziell, da diese Stoffe das empfindliche ökologische Gleichgewicht im Wasser stören können. Achte zudem darauf, dass der Teich nicht austrocknet und ausreichend natürliche Strukturen wie Totholz oder abgestorbene Pflanzenteile bietet. Diese dienen den Tieren als notwendige Nahrungsquelle und Lebensraum. Da die Art auf eine gute Wasserqualität angewiesen ist, fungiert sie oft als Indikator für ein gesundes Gewässerökosystem. Ein naturbelassener Teichrand bietet zudem Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen.
Die Art ist für den Menschen völlig harmlos und weder giftig noch beißend. Da sie keine Schäden an Kulturpflanzen verursacht, wird sie als ökologisch unbedenklich eingestuft und steht in Deutschland nicht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Menetus dilatatus gehört zur Familie der Planorbidae, den sogenannten Tellerschnecken. Diese Weichtiere sind in Deutschland verbreitet und bewohnen bevorzugt aquatische Lebensräume. Die Tiere erreichen nur eine geringe Körpergröße und sind an eine spezialisierte Lebensweise in flachen Gewässerbereichen angepasst.
•NaturkompassDB
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