Bild folgtKI-generierte IllustrationMesoplodon densirostris
Auch bekannt als: Blainville-Schnabelwal, Blainville-Zweizahnwal
Du erkennst den Blainville-Schnabelwal (Mesoplodon densirostris) an seinem außergewöhnlich geformten, nach oben gewölbten Unterkiefer und dem robusten Körper eines Meeressäugers. Als spezialisierter Jäger nutzt er sein Echolot (ein biologisches System zur Orientierung durch Schallwellen), um Beute in der Dunkelheit der Tiefsee aufzuspüren. Da keine spezifischen Daten zu seinen Beutetieren vorliegen, bleibt festzuhalten, dass er seine Nahrung durch Saugfressen in beachtlichen Tiefen erbeutet. Sein Lebensraum ist das offene Meer, wobei er durch seine enorme Tauchdauer beeindruckt. Das Tier ist ganzjährig aktiv und zeigt kein Winterschlafverhalten. Obwohl Du diesen Meeresbewohner nicht direkt in Deinem Garten antreffen wirst, kannst Du zu seinem Schutz beitragen, indem Du den Eintrag von Kunststoff in die Umwelt vermeidest. Beobachtungen sind ausschließlich auf dem offenen Ozean möglich, wo er meist weit entfernt von der Küste lebt.
Diese Walart ist nach internationalen Abkommen streng geschützt. Bei seltenen Begegnungen auf offener See verhält sich das Tier gegenüber Menschen äußerst scheu und taucht meist unmittelbar ab. Eine Verwechslungsgefahr ist aufgrund der charakteristischen Kopfform nahezu ausgeschlossen.
Körper
Körperlänge
474 cm
Gewicht
1070000 g
Max. Lebensalter
27 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1
Geschlechtsreife
~9 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Blainville-Schnabelwal gehört zur Familie der Schnabelwale (Hyperoodontidae) innerhalb der Gruppe der Meeressäuger. In den Binnengewässern von Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt er nicht vor, da er auf tiefe Meeresregionen angewiesen ist. Seine Einordnung als Raubtier kennzeichnet ihn als aktiven Jäger der Hochsee. Von verwandten Arten unterscheidet er sich vor allem durch die markanten Knochenkämme im Unterkiefer der männlichen Tiere.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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