Bild folgtKI-generierte IllustrationMetachrostis dardouini
Typisch fuer Metachrostis dardouini ist seine ausgesprochene Kleinheit, denn dieser Falter wiegt im Durchschnitt nur etwa 0,005 Gramm. In Deinem Garten bevorzugt dieser seltene Gast besonders warme Plaetze, da er eine spezifische Temperaturnische besetzt und waermeliebend ist. Da das Tier monophag (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert) lebt, ist sein Vorkommen eng an das Vorhandensein seiner spezifischen Futtergrundlage gebunden. Von April bis September kannst Du den Falter in der Natur beobachten, wobei er vor allem in der Schweiz vorkommt. Die Raupen entwickeln sich waehrend der warmen Monate, bevor sie sich fuer die kalte Jahreszeit vorbereiten. Den Winter uebersteht die Art als Puppe (Ruhestadium zwischen Raupe und Falter) an einem geschuetzten Ort. Um diesen Schmetterling zu foerdern, solltest Du Deinen Garten moeglichst naturnah und ungestoert lassen, damit die Puppen im Boden oder an geschuetzten Stellen sicher ueberwintern koennen. Achte darauf, sonnige und warme Nischen in Deiner Gartenplanung zu erhalten.
Dieser kleine Nachtfalter ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gaerten. Da die Art in der Schweiz nur sehr selten nachgewiesen wurde, sollte man die Tiere keinesfalls stoeren oder einsammeln. Es besteht keine Gefahr fuer Menschen oder Haustiere.
Metachrostis dardouini gehoert zur Familie der Noctuidae (Eulenfalter) und ist eine waermeliebende Schmetterlingsart. In unserer Region ist sie primär aus der Schweiz bekannt, wo zwischen 1979 und 2014 lediglich 17 Beobachtungen dokumentiert wurden. Mit einer Koerpermasse von rund 0,005 Gramm gehoert er zu den kleinsten Vertretern seiner Gruppe. Die Art lebt monophag (spezialisiert auf eine einzige Nahrungspflanze), was sie besonders anfaellig fuer Lebensraumveraenderungen macht.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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