Bild folgtKI-generierte IllustrationMetropis latifrons (Kirschbaum, 1868)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Weinberg-Spornzikade Metropis latifrons ist ein kleines Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezialisierte Mundwerkzeuge auszeichnen. Als Vertreter der Familie der Delphacidae, der Spornzikaden, besitzt sie an den Hinterbeinen einen beweglichen Dorn, den sogenannten Sporn, der ein wichtiges Bestimmungsmerkmal darstellt. Diese Zikadenart ernaehrt sich ausschliesslich durch das Saugen von Pflanzensaeften, wobei sie auf spezifische Lebensraumstrukturen angewiesen ist. Da die Art in Deutschland als gefaehrdet eingestuft ist, spielt der Erhalt naturnaher Biotope eine entscheidende Rolle fuer ihr Ueberleben. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstuetzen, indem du auf den Einsatz chemischer Pestizide verzichtest und natuerliche Strukturen wie Totholz oder ungestoerte Krautsaeume belaesst. Diese bieten den Insekten notwendige Rueckzugsorte und Schutz vor Witterungseinflüssen. Eine strukturreiche Gartenpflege foerdert die Biodiversitaet und bietet auch seltenen Arten wie der Weinberg-Spornzikade eine Lebensgrundlage. Achte darauf, dass Bodenvegetation nicht zu intensiv bearbeitet wird, um die Lebensraeume dieser spezialisierten Insekten zu bewahren.
Die Weinberg-Spornzikade ist fuer den Menschen vollkommen ungefaehrlich, da sie weder sticht noch beisst. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste steht und als gefaehrdet gilt, ist ein achtsamer Umgang mit ihrem Lebensraum besonders wichtig.
Die Weinberg-Spornzikade Metropis latifrons gehoert zur Ordnung der Hemiptera und ist innerhalb der Familie der Delphacidae der Gattung Ditropsis zugeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Teile Deutschlands, wobei sie aufgrund ihrer spezifischen Lebensraumansprueche als gefaehrdet gilt. Als Insekt mit saugenden Mundwerkzeugen ist sie auf die Aufnahme von Pflanzensaeften spezialisiert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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