Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese Spinne (Micaria pallipes) gehört zu den flinken Bodenbewohnern unter den Arachnida (Spinnentiere), die durch ihre extrem schnelle, fast ruckartige Fortbewegung auffallen. Besonders im Mai kannst Du diese kleinen Jäger an sonnigen Stellen in Deinem Garten entdecken. Sie weben keine Fangnetze, sondern erbeuten ihre Nahrung aktiv (umherstreifend) direkt am Boden oder auf niedriger Vegetation. In Deinem Garten nehmen sie eine wichtige Rolle als natürliche Regulatoren ein, da sie verschiedene kleine Insekten und andere Gliedertiere jagen. Da sie in ganz Europa verbreitet sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch bei Dir heimisch sind. Ihre Lebensweise ist vorwiegend tagaktiv (während des hellen Tageslichts), was sie von vielen anderen Spinnenarten unterscheidet. In der ökologischen Gartenkultur gelten sie als wertvolle Nützlinge, die das biologische Gleichgewicht stabilisieren. Du kannst diesen Tieren helfen, indem Du strukturreiche Bereiche wie Totholzstapel oder Steinhaufen ungestört lässt. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schützt ihre Nahrungsgrundlage und damit die Bestände dieser nützlichen Mitbewohner. Beobachte sie einmal an einem warmen Vormittag auf einer offenen Bodenstelle oder auf einem flachen Stein. Ihre Wendigkeit und Schnelligkeit sind ein Zeichen für eine funktionierende Räuber-Beute-Struktur in Deiner Grünanlage.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig für uns. Es besteht kein spezieller gesetzlicher Schutzstatus, dennoch ist sie ein nützlicher Teil der heimischen Natur. Du kannst sie also völlig unbesorgt in Deinem Garten gewähren lassen.
Diese Art gehört zur Gattung Micaria innerhalb der Ordnung der Araneae (Webspinnen). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Europas, wo sie verschiedene terrestrische (landbewohnende) Lebensräume besiedelt. Als typische Vertreter dieser Gruppe besitzen sie acht Beine und einen zweigeteilten Körperbau. Die Lebensweise ist durch eine räuberische Strategie ohne den Einsatz von klebrigen Fangnetzen geprägt. Taxonomisch (die Einordnung in das System der Lebewesen betreffend) sind sie als flinke Bodenjäger innerhalb der Spinnenfauna gut charakterisiert.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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