Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Ameisenspinne (Micaria tripunctata) erkennt man am ehesten an ihrem flinken, ameisenähnlichen Laufstil und den metallisch glänzenden Schuppen auf ihrem dunklen Körper. Diese Tiere gehören zur Gruppe der Spinnentiere (Arachnida) und bewegen sich so flink, dass man sie leicht mit echten Ameisen verwechseln kann. In Ihrem Garten halten sie sich bevorzugt an sonnigen Stellen auf dem Boden oder in der Laubschicht auf. Als räuberisch lebende Jäger ernähren sie sich allgemein von kleinen Insekten und anderen Gliedertieren (Tiere mit einem Aussenskelett und gegliederten Beinen). Da sie keine Fangnetze weben, erbeuten sie ihre Nahrung im aktiven Lauf. Sie besetzen damit eine wichtige ökologische Nische als natürliche Regulatoren für Kleinstlebewesen. Für Sie als Gärtner sind diese Tiere vollkommen unbedenklich und nützlich. Um ihren Bestand zu unterstützen, hilft es bereits, kleine Bereiche im Garten ungestört zu lassen und auf synthetische Spritzmittel zu verzichten. Strukturreiche Böden mit Steinen oder Totholz dienen ihnen als wertvoller Lebensraum. So fördern Sie aktiv die Biodiversität (Artenvielfalt) in Ihrer direkten Umgebung.
Diese kleine Spinne ist für den Menschen völlig harmlos und verhält sich friedlich. Es besteht keine Vergiftungsgefahr und das Tier steht nicht unter gesondertem gesetzlichem Schutz, ist jedoch ein nützlicher Helfer im Garten.
Die Art Micaria tripunctata gehört zur Gattung der Ameisenspinnen (Micaria) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile von Europa inklusive Italien. Diese Spinnen leben primär epigäisch (auf der Bodenoberfläche wohnend) und sind für ihre myrmecomorphe (ameisenähnliche) Anpassung bekannt. Diese Strategie dient vermutlich dem Schutz vor Fressfeinden.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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