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Micranthes stellaris
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Auch bekannt als: Micranthes stellaris
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind beim Stern-Steinbrech (Micranthes stellaris) die zierlichen weißen Blütenblätter, die oft zwei gelbe Punkte an der Basis tragen und wie kleine, leuchtende Sterne aus den Blattrosetten ragen. Für deinen Naturgarten ist diese Art besonders wertvoll, da sie spezialisierten Hochgebirgs-Schmetterlingen als wichtige Nektarquelle dient. Seltene Arten wie der Alpen-Apollo (Parnassius phoebus) oder der Hochalpen-Perlmuttfalter (Boloria tritonia) sind auf solche Vorkommen angewiesen. Wenn du feuchte, kühle Stellen in deinem Garten hast, bietest du diesen bedrohten Insekten einen wertvollen Trittstein in ihrer Lebensumwelt. Schau doch mal genauer hin, ob du die fleißigen Bestäuber an den Blüten entdeckst.
Sternstunden im Garten: Nektarquelle für den seltenen Alpen-Apollo.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Stern-Steinbrech eine unverzichtbare Futterpflanze für hochspezialisierte Schmetterlinge. Insbesondere der seltene Alpen-Apollo (Parnassius phoebus) und der Hochalpen-Perlmuttfalter (Boloria tritonia) nutzen die Blüten zwischen Mai und August intensiv als Nektarquelle. Die Pflanze stellt damit ein wichtiges Bindeglied im Ökosystem dar, vor allem in Regionen, in denen andere Blühangebote im Hochsommer knapp werden. Da die Art als heimisch eingestuft ist, unterstützt du mit ihrer Ansiedlung direkt die lokale Insektenfauna. Durch das Stehenlassen der verblühten Stängel können die Samen natürlich ausreifen und zur Ausbreitung der Art beitragen.
Der Stern-Steinbrech ist nach vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft. Es ist daher ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass Kleinkinder keine Teile davon verzehren können. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten im Garten besteht aufgrund der charakteristischen sternförmigen Blüten und der gezähnten Blattrosetten nur selten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Bioregion
Continental
Der Stern-Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst kühle, feuchte Standorte, wobei er als indigene Art (ursprünglich heimisch) fest in unserer Flora verankert ist. Die Pflanze zeichnet sich durch grundständige Blattrosetten aus, aus denen die locker verzweigten Blütenstände mit den charakteristischen punktierten Kronblättern entspringen. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose, die der Pflanze hilft, in nährstoffarmen Umgebungen zu bestehen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.