Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Milesia crabroniformis ist eine besonders robuste Schwebfliege, die durch ihre auffällige Gestalt an eine Hornisse erinnert. Diese Mimikry, also die täuschende Nachahmung eines wehrhaften Insekts, dient ihr als Schutz vor Fressfeinden. Als Vertreterin der Schwebfliegen zeichnet sie sich durch ihre beeindruckende Flugfähigkeit aus, bei der sie präzise in der Luft stehen bleiben kann. In deinem Garten kannst du diese Art vor allem an sonnigen Plätzen antreffen. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen, die sie an verschiedenen Blüten sammeln. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, profitiert die Art von einem vielfältigen Angebot an heimischen Blütenpflanzen. Um ihr einen geeigneten Lebensraum zu bieten, sind naturnahe Strukturen wie Totholz und liegendes Laub von großer Bedeutung. Ein konsequenter Verzicht auf Pestizide sichert zudem die Lebensgrundlage für diese und viele andere Insekten. Die Larven dieser Schwebfliegenart entwickeln sich in der Regel in zersetzendem Holz, weshalb der Erhalt von alten Baumstämmen essenziell ist. Mit diesen einfachen Maßnahmen förderst du die biologische Vielfalt direkt vor deiner Haustür.
Die Aktivitätsphase der erwachsenen Tiere erstreckt sich über die warmen Monate des Jahres. Eine genaue zeitliche Abfolge für Fortpflanzung oder Winterruhe ist für diese Art nicht spezifisch dokumentiert.
Diese Schwebfliege ist für den Menschen völlig harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie ist ein wertvoller Nützling, der durch seine Bestäubungsleistung einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Stabilität leistet. Ein besonderer Schutzstatus ist für diese Art nicht explizit vermerkt.
Körper
Körpergröße
robust
Ernährung & Verhalten
Larven
saproxylic
Milesia crabroniformis gehört zur Gruppe der Schwebfliegen innerhalb der Insekten. Sie ist eine heimische Art, deren Verbreitungsgebiet sich über weite Teile Südeuropas bis in die Schweiz und nach Liechtenstein erstreckt. Die Tiere zeichnen sich durch einen robusten Körperbau aus. Ihre Lebensweise ist eng an strukturreiche Lebensräume gebunden, in denen sie als erwachsene Tiere Blüten besuchen.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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