Bild folgtKI-generierte IllustrationMiramella alpina (Kollar, 1833)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Alpen-Gebirgsschrecke ist eine mittelgroße Kurzfühlerschrecke, die sich durch ihre gedrungene Gestalt und eine oft olivgrüne bis bräunliche Färbung auszeichnet. Als Vertreterin der Ordnung Orthoptera, also der Geradflügler, bewegt sie sich bevorzugt hüpfend durch ihre Umgebung. Diese Art ernährt sich als Pflanzenfresser von einer Vielzahl an krautigen Gewächsen, wobei sie keine spezifischen Pflanzen bevorzugt, sondern ein breites Spektrum an Vegetation nutzt. In deinem Garten findet sie ideale Bedingungen vor, wenn du naturnahe Strukturen wie ungemähte Wiesenstreifen oder liegen gelassenes Totholz anbietest. Diese Elemente dienen ihr als wichtige Versteckmöglichkeiten und Lebensraum. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Pestizide ist essenziell, um den Bestand dieser Insekten zu schützen. Da die Art auf der Vorwarnliste in Deutschland geführt wird, ist der Erhalt von naturbelassenen Flächen besonders wertvoll. Durch das Belassen von Laubschichten im Herbst schaffst du zudem wichtige Überwinterungsstrukturen für viele Insektenarten. Beobachte bei einem Spaziergang in höheren Lagen oder naturnahen Gärten die typischen Sprungbewegungen dieser faszinierenden Tiere.
Die Alpen-Gebirgsschrecke ist für den Menschen vollkommen harmlos und beißt nicht. Da sie als Vorwarnliste-Art eingestuft ist, genießt sie eine besondere ökologische Aufmerksamkeit. Sie gilt als wichtiger Bestandteil des Ökosystems und ist keinesfalls als Schädling zu betrachten.
Die Alpen-Gebirgsschrecke Miramella alpina gehört zur Familie der Acrididae, den Feldheuschrecken. Sie ist in den Bergregionen Mitteleuropas verbreitet und besiedelt dort bevorzugt offene, krautreiche Lebensräume. Als Insekt aus der Gruppe der Orthoptera zeichnet sie sich durch ihre spezialisierte Anatomie für das Springen aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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