Bild folgtKI-generierte IllustrationMocydiopsis intermedia Remane, 1961
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Rispenmärzzirpe ist ein Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezialisierte Lebensweise auszeichnet. Als Vertreter der Zikaden besitzt sie einen charakteristischen Körperbau, der ihr eine effiziente Fortbewegung in der Vegetation ermöglicht. Diese Art ernährt sich als Pflanzensauger, indem sie mit ihren mundwerkzeugen Pflanzensäfte aus Leitungsbahnen aufnimmt. Da sie in Deutschland als stark gefährdet eingestuft ist, stellt ihr Vorkommen einen besonderen Hinweis auf ökologisch wertvolle Lebensräume dar. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, da diese chemischen Mittel die empfindlichen Bestände direkt schädigen. Eine naturnahe Gestaltung mit ungestörten Bereichen bietet die notwendige Grundlage für ihr Überleben. Das Belassen von Altgrasbeständen und das Vermeiden von zu häufigem Mähen schaffen wichtige Rückzugsorte. Da die Art auf spezifische Bedingungen angewiesen ist, fördert eine hohe Strukturvielfalt die Ansiedlung. Ein Verzicht auf künstliche Düngung hilft zudem, die für Zikaden wichtigen Pflanzengesellschaften stabil zu halten.
Da keine spezifischen Daten vorliegen, lässt sich der Lebenszyklus nicht detailliert darstellen. Die Aktivität der Art ist jedoch an die Vegetationsperiode gebunden, in der die Tiere auf geeignete Wirtspflanzen angewiesen sind.
Die Rispenmärzzirpe ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Als stark gefährdete Art steht sie unter besonderem Schutz und sollte daher nicht gestört werden. Sie ist kein Schädling im gärtnerischen Sinne, sondern ein wichtiger Bestandteil der heimischen Biodiversität.
Die Rispenmärzzirpe Mocydiopsis intermedia gehört zur Familie der Cicadellidae, den Zikaden. Innerhalb der Ordnung der Hemiptera, der Schnabelkerfe, ist sie eine hochspezialisierte Art. Ihr Verbreitungsgebiet konzentriert sich in Deutschland auf spezifische Lebensräume. Aufgrund ihrer Einstufung in die Rote Liste Kategorie 2 gilt sie als stark gefährdet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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