Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Psychodidae
Tonnoir, 1922
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Mormia apicealba ist eine kleine Fliege aus der Familie der Schmetterlingsmuecken, die durch ihre behaarten Fluegel an kleine Motten erinnert. Diese Insekten gehoeren zur Ordnung der Diptera, also der Zweiflugler. In deinem Garten findest du sie bevorzugt in feuchten Bereichen, da ihre Larven auf organische Zersetzungsprozesse in feuchtem Milieu angewiesen sind. Die Ernaehrung der Larven erfolgt durch das Abweiden von Mikroorganismen und zerfallendem Pflanzenmaterial. Als ausgewachsene Tiere nehmen sie meist nur fluessige Nahrung wie Nektar oder Pflanzensaefte auf. Um diese Art zu foerdern, solltest du auf den Einsatz von Pestiziden verzichten und naturnahe Strukturen wie Totholz oder feuchte Laubschichten belassen. Diese bieten den Larven die notwendige Lebensgrundlage. Da die Datenlage zu dieser Art in Deutschland noch unzureichend ist, leistet jeder naturnahe Garten einen wertvollen Beitrag zur Erforschung und Erhaltung der lokalen Biodiversitaet. Eine naturbelassene Gartengestaltung unterstuetzt die natuerlichen Kreislaeufe, in denen diese Insekten eine wichtige Rolle als Zersetzer spielen.
Die Aktivitaetsphasen dieser Art sind eng an die Feuchtigkeit und Temperatur gebunden. Da keine spezifischen Daten vorliegen, ist von einer allgemeinen Aktivitaet in den warmen Monaten auszugehen, wobei die Larvenentwicklung ganzjaehrig in geschuetzten, feuchten Habitaten stattfinden kann.
Diese Insekten sind vollkommen harmlos und stechen oder beissen nicht. Sie gelten als Nuetzlinge, da ihre Larven massgeblich am Abbau organischer Stoffe beteiligt sind und somit zur Bodenbildung beitragen.
Mormia apicealba gehoert zur Familie der Psychodidae, den sogenannten Schmetterlingsmuecken. Die Art ist innerhalb der Region Deutschland nachgewiesen, wobei die genaue Bestandsdichte aufgrund der Datenlage noch unzureichend dokumentiert ist. Als Vertreter der Diptera zeichnen sie sich durch ihre charakteristische Lebensweise in feuchten Habitaten aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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