Bild folgtKI-generierte IllustrationMorus alba
Auch bekannt als: Weiße Maulbeere, Weißer Maulbeerbaum
An ihren auffällig glänzenden, oft unterschiedlich tief gelappten Blättern lässt sich die Weiße Maulbeere (Morus alba) sofort erkennen. In deinem Garten bietet sie mit einer Wuchshöhe von genau 6,53 m eine wichtige vertikale Struktur und wertvollen Lebensraum. Da sie sehr schnittverträglich und robust gegenüber sommerlicher Hitze ist, stabilisiert sie das Kleinklima auf deinem Grundstück. Mit ihren süßen Früchten lockt sie zudem zahlreiche Vögel an, die in der dichten Krone Schutz finden. Für dich als Gärtner ist sie ein pflegeleichter Hausbaum, der Geschichte und Nutzen perfekt verbindet. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen besonderen Baum im Blick?
Robuster Schattenspender: Mit 6,53 m Höhe der ideale Hausbaum für heiße Sommer.
Die Weiße Maulbeere blüht von Mai bis Juni und bietet in dieser Zeit ein Nahrungsangebot für pollensammelnde Insekten. Nach aktuellen Daten zur Samenausbreitung sind die Früchte für die heimische Vogelwelt von großer Bedeutung, da sie im Sommer eine energiereiche Wasser- und Nahrungsquelle darstellen. Die Ausbreitung der Art wird durch das geringe Diasporengewicht (Samen- oder Fruchtgewicht) von 4,5635 mg begünstigt, was eine Fernausbreitung durch Wind oder Tiere ermöglicht. Mit ihrer beachtlichen Wuchshöhe von 6,53 m dient sie zudem als wichtiger Nistplatz und Ruhezone für Singvögel in Siedlungsbereichen. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich die ökologische Relevanz vor allem über die Habitatstruktur und die Fruchtbildung definieren.
Die Weiße Maulbeere ist als kindersicher eingestuft und kann unbedenklich in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder spielen. Weder die Blätter noch die reifen Früchte enthalten für Menschen oder Haustiere gefährliche Giftstoffe. Es besteht lediglich eine geringe Verwechslungsgefahr mit anderen Morus-Arten, die jedoch ebenfalls ungiftig sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
6.526 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel Wärme für die Fruchtreife benötigt.
Pflanze den Baum vorzugsweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Der Boden sollte durchlässig und humusreich sein; vermeide Standorte mit Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Plane aufgrund der Endhöhe von 6,53 m ausreichend Abstand zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen ein.
Halte junge Bäume in den ersten zwei Jahren bei Trockenheit gleichmäßig feucht, danach sind sie sehr trockenheitsresistent.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber im Spätwinter durchgeführt werden, um die Krone kompakt zu halten.
Die Vermehrung geschieht oft durch die leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die nur 4,5635 mg wiegen und leicht vom Wind verweht werden.
Gute Partnerin: Die Hunds-Rose (Rosa canina) – sie ist ebenfalls wärmeliebend und ergänzt den Baum ökologisch als Vogelschutzgehölz.
Die Weiße Maulbeere gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) und stammt ursprünglich aus Ostasien, ist aber seit der Römerzeit in Mitteleuropa verbreitet. Sie bevorzugt xerotherme (trockene und warme) Standorte sowie nährstoffreiche, kalkhaltige Böden. Morphologische (die äußere Gestalt betreffende) Besonderheiten sind die enorme Variabilität der Blattformen und die korkige Rinde im Alter. Mit einer Blattfläche von 10766,81 mm² pro Blatt verdunstet der Baum viel Feuchtigkeit, was an heißen Tagen für angenehme Kühlung sorgt. Als sommergrüner Baum prägt er das Gartenbild über Jahrzehnte.
3 Videos zu Weiße Maulbeere
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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