Bild folgtKI-generierte IllustrationMustela eversmanii Lesson, 1827
Der Steppeniltis (Mustela eversmanii) ist ein schlankes Raubtier mit hellem, gelblich-braunem Fell, einer charakteristischen dunklen Maske um die Augen und einer Körperlänge von bis zu 45 Zentimetern. In Deinem Garten nutzt dieser flinke Jäger bevorzugt offene Bereiche und sucht Unterschlupf in Hohlräumen wie alten Bauen anderer Tiere oder unter Holzstößen. Da er dämmerungsaktiv (während der Dämmerung aktiv) ist, wirst Du ihn meist nur in den frühen Morgenstunden oder am Abend beobachten können. Seine Ernährungsweise ist rein carnivor (fleischfressend), wobei er sich hauptsächlich von kleinen Nagetieren ernährt, was ihn zu einem wertvollen Helfer bei der natürlichen Bestandsregulierung macht. Im Winter hält er keinen echten Winterschlaf, sondern bleibt auch in der kalten Jahreszeit bei der Suche nach Beute aktiv. Du kannst dieses seltene Tier unterstützen, indem Du Reisighaufen oder ungestörte Ecken im Garten belässt. Solche naturnahen Strukturen bieten ihm die nötige Deckung vor Fressfeinden. Achte darauf, dass keine Gifte gegen Nagetiere eingesetzt werden, da diese über die Nahrungskette auch dem Iltis schaden können. Offene Wasserstellen sind für ihn zudem eine wichtige Ressource während des ganzen Jahres.
Der Steppeniltis steht unter Naturschutz und darf nicht gefangen oder eigenmächtig umgesiedelt werden. Er ist ein wildes Raubtier, das bei Bedrängnis zur Verteidigung beißen kann, weshalb Du stets einen respektvollen Abstand einhalten solltest.
Der Steppeniltis (Mustela eversmanii) gehört zur Familie der Marder (Mustelidae) und ist ein bodenbewohnendes Raubtier der offenen Landschaften. Seine Verbreitung erstreckt sich innerhalb Mitteleuropas über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Tiere erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 30 bis 45 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 2 Kilogramm. Als spezialisierter Jäger bewohnt er vorwiegend trockene Steppen- und Agrarlandschaften, besucht aber auch gelegentlich naturnahe Gärten in Feldrandlage.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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