Bild folgtKI-generierte IllustrationMyathropa florea
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An der gelblich-grauen Zeichnung auf dem Brustabschnitt, die bei genauem Hinsehen an ein menschliches Gesicht oder einen Totenkopf erinnert, laesst sich die Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea) sofort erkennen. Diese heimische Art ist ein nuetzlicher Bestaeuber in deinem Garten und bildet meist mehrere Generationen pro Jahr aus. Im Sommer kannst du beobachten, wie sie geschickt auf der Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) oder der Wilden Moehre (Daucus carota) landet. Auch die Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga) und der Steife Augentrost (Euphrasia stricta) werden gerne zur Nektaraufnahme angeflogen. Die Larven dieser Schwebfliege leben in kleinen Wasseransammlungen, etwa in Baumhoehlen, wo sie organisches Material abbauen. Du kannst das Tier foerdern, indem du heimische Doldenbluetler (Pflanzen mit schirmartigen Bluetenstaenden) wie die Heilwurz (Seseli libanotis) anpflanzt. Zudem helfen stehengelassene Staudenreste und wilde Ecken mit feuchtem Laub bei der Ueberwinterung. Die Schwebfliege ueberwintert als Larve oder ausgewachsenes Tier in frostsicheren Verstecken wie der Bodenstreu oder in hohlen Pflanzenstengeln. Wenn du ihr diese Lebensraeume bietest, unterstuetzt du aktiv die Artenvielfalt in deiner Nachbarschaft.
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Voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Totenkopfschwebfliege besitzt keinen Stachel und kann weder beissen noch stechen. Ihre Aehnlichkeit mit einer Wespe dient lediglich dem Schutz vor Fressfeinden und stellt keine Gefahr fuer Menschen dar.
Die Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea) ist ein Vertreter der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweifluegler (Diptera, Insekten mit nur zwei entwickelten Fluegeln). Sie ist in ganz Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldraender sowie naturnahe Gaerten mit altem Baumbestand. Ihr Koerper zeigt eine markante gelb-schwarze Faerbung, die eine Mimikry (Nachahmung wehrhafter Insekten zur Abschreckung von Fressfeinden) darstellt. Charakteristisch ist zudem das Flugverhalten, bei dem das Tier sekundenlang unbeweglich in der Luft verharren kann.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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