Bild folgtKI-generierte IllustrationMyotis punicus
Auch bekannt als: Punisches Mausohr
Das Maghreb-Mausohr (Myotis punicus) ist eine mittelgrosse Fledermaus mit den fuer diese Gattung typischen breiten Fluegeln und einer spezialisierten Jagdweise. Diese Tiere sind nachtaktiv (waehrend der Nacht unterwegs) und verlassen erst bei Daemmerung ihr Quartier. In Deinem Garten suchen sie nach Insekten, da sie reine Insektenfresser (Tiere, die sich von Wirbellosen ernaehren) sind. Sie nutzen Gebaeude oder Baumhoehlen als Tagesverstecke, um sich vor Fressfeinden zu schuetzen. Als nuetzliche Mitbewohner vertilgen sie eine beachtliche Menge an nachtaktiven Insekten in Deiner direkten Umgebung. Den Winter verbringen diese Saeugetiere im Winterschlaf (ein Ruhezustand mit stark reduziertem Stoffwechsel) an geschuetzten Orten. Du kannst die Tiere unterstuetzen, indem Du Fledermauskaesten an hohen Mauern oder Baeumen anbringst. Ein naturnaher Garten mit heimischen Strukturen foerdert das Angebot an Nahrungsinsekten. Achte darauf, dass Quartiere ungestoert bleiben, besonders in der kalten Jahreszeit. So traegst Du aktiv zum Schutz dieser besonderen Tiergruppe bei.
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Diese Art steht unter strengem Artenschutz und darf nicht gestoert oder gefangen werden. Falls Du ein Tier beruehren musst, trage unbedingt dicke Handschuhe, um Dich vor Bissen zu schuetzen. Eine eigenmaechtige Umsiedlung ist gesetzlich untersagt.
Körper
Körperlänge
7.6 cm
Gewicht
24.705 g
Max. Lebensalter
33 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 1× pro Jahr
Tragezeit
69 Tage
Geschlechtsreife
~1.2 Jahre
Ernährung & Verhalten
Das Maghreb-Mausohr (Myotis punicus) gehoert zur Familie der Glattnasen (Vespertilionidae) innerhalb der Gattung der Mausohren. Diese Fledermausart ist im Mittelmeerraum verbreitet und wird als Teil der europaeischen Biodiversitaet wissenschaftlich erfasst. Sie lebt gesellig in Kolonien und nutzt fuer ihre Fortpflanzung sogenannte Wochenstuben (Zusammenschluesse weiblicher Tiere zur Jungenaufzucht). Als Insektenfresser nimmt sie eine wichtige Position im oekologischen Kreislauf ein.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 896 occurrences
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