Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Formicidae
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Die Knotenameise (Myrmica lobicornis) erkennst du an ihrem etwa vier bis fünf Millimeter langen, rötlich-braunen bis dunkelbraunen Körper und dem typischen zweigliedrigen Stielchenglied (dem Petiolus und Postpetiolus) zwischen dem Brustabschnitt und dem Hinterleib. In deinem Garten nimmst du sie meist als einzeln umherlaufende Arbeiterinnen wahr, die flink am Boden nach Nahrung suchen. Diese Ameisen bilden soziale Kolonien, in denen eine oder mehrere Königinnen für den Nachwuchs sorgen und die Gemeinschaft organisieren. Du kannst beobachten, wie sie gezielt das Echte Labkraut (Galium verum) besuchen, um dort Ressourcen aufzunehmen. Durch ihre stetige Grabtätigkeit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Bodenbelüftung (dem Eintrag von Sauerstoff in tiefere Erdschichten) und fördern so die Bodengesundheit. Zudem betreiben sie die Ausbreitung von Pflanzensamen (Myrmekochorie), indem sie Samen mit nahrhaften Anhängseln in ihr Nest tragen. Die Larven entwickeln sich geschützt in den Erdgängen und werden von den Arbeiterinnen intensiv mit Nahrung versorgt. Möchtest du diese nützlichen Tiere unterstützen, helfen ihnen naturbelassene Ecken mit Totholz oder flachen Steinen als Nistmöglichkeit. Als Jäger kleiner Insekten regulieren sie zudem die Bestände anderer Gliedertiere und wirken so als natürliche Gesundheitspolizei. Auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln solltest du verzichten, um ihre empfindlichen Völker nicht zu gefährden.
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Diese Ameisen besitzen einen Giftstachel und können bei einer Bedrohung ihres Nestes schmerzhaft stechen, was für Menschen ohne Allergien jedoch harmlos ist. In deinem Garten ist die Art ein reiner Nützling, der zur Bodenlockerung beiträgt und keine Schäden an Gebäuden oder Pflanzen verursacht. Ein besonderer Schutzstatus besteht nicht, doch ist sie ein wichtiger Teil des ökologischen Netzwerks.
Diese Ameisenart (Myrmica lobicornis) gehört zur Familie der Formicidae und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz als heimisch eingestuft. Sie siedelt bevorzugt in kühleren oder halbschattigen Lebensräumen und legt ihre Nester meist im Boden oder unter Moospolstern an. Die Arbeiterinnen erreichen eine Körpergröße von vier bis fünf Millimetern und verfügen über einen funktionsfähigen Wehrstachel. Innerhalb der Gattung Myrmica zeichnet sich diese Art durch ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenstrukturen aus.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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