Bild folgtKI-generierte IllustrationMyrmica rubra
Auch bekannt als: Rotgelbe Knotenameise
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Die Rote Gartenameise (Myrmica rubra) erkennst du an ihrer markanten rotbraunen Färbung, einer Körperlänge von vier bis sechs Millimetern bei den Arbeiterinnen und ihrem wehrhaften Verhalten. In deinem Garten bewohnt sie bevorzugt feuchte Stellen unter Steinen, in morschem Holz oder im dichten Rasen. Diese Art lebt in polygynen (mehrere eierlegende Königinnen beherbergenden) Kolonien, was ihr Überleben bei Verlust einer Königin sichert. Als ökologische Helferin übernimmt sie wichtige Aufgaben: Sie belüftet durch ihre Gänge den Boden und verbreitet die Samen zahlreicher Pflanzen. Bei der Nahrungssuche besucht sie bevorzugt Gewächse wie das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris), das Gewöhnliche Habichtskraut (Hieracium pilosella) oder das Kletten-Labkraut (Galium aparine). Auch am Ausdauernden Gänseblümchen (Bellis perennis) und am Gewöhnlichen Besenginster (Cytisus scoparius) kannst du sie beobachten. Du förderst die Tiere, indem du Totholzstapel anlegst und heimische Wildpflanzen wie das Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) oder den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) stehen lässt. Ein giftfreier Garten ist die Grundvoraussetzung für ihre Ansiedlung.
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Diese Ameise besitzt einen funktionstüchtigen Stachel und kann bei Störung schmerzhaft stechen, was oft brennende Quaddeln verursacht. Sie ist jedoch kein Schädling, sondern ein nützlicher Insektenfresser und Bodenverbesserer. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus besteht nicht, doch ist sie für das ökologische Gleichgewicht im Garten wertvoll.
Die Rote Gartenameise gehört zur Familie der Ameisen (Formicidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Sie besiedelt als Generalist verschiedene Lebensräume, sofern diese eine gewisse Grundfeuchtigkeit aufweisen. Die Arbeiterinnen erreichen eine Größe von etwa vier bis sechs Millimetern, während die Königinnen bis zu sieben Millimeter groß werden. Taxonomisch ist sie eine der häufigsten Vertreterinnen ihrer Gattung in Mitteleuropa.
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29 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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