Bild folgtKI-generierte IllustrationMythimna impura
Auch bekannt als: Stumpfflügel-Graseule
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Pflanzen
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Interaktionen
dokumentiert
An ihrer strohgelben Grundfärbung mit den charakteristischen feinen, dunklen Längslinien und Punkten lässt sich die Punktierte Weißstriemeneule (Mythimna impura) sofort erkennen. Du triffst diesen mittelgroßen Nachtfalter von Mai bis September in deinem Garten an, wo er vor allem in der Dämmerung aktiv wird. Die Raupen leben polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) und ernähren sich von Gräsern und krautigen Pflanzen. In den Sommermonaten besucht der Falter zur Nektaraufnahme gerne heimische Wildpflanzen wie die Brombeere (Rubus fruticosus agg.), den Weiß-Klee (Trifolium repens) und den Wald-Ziest (Stachys sylvatica). Auch die Schwarze Flockenblume (Centaurea nigra) und das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) sind wichtige Energiequellen. Das Tier überwintert als Larve (Raupe) in der schützenden Vegetation am Boden. Um die Art zu fördern, solltest du in deinem Garten auf heimische Wildkräuter wie den Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium) setzen. Lasse im Herbst einige Gräser und Pflanzenteile stehen, damit die Raupen ein sicheres Winterquartier finden. Ein naturnaher Garten mit hoher Strukturvielfalt ist die beste Unterstützung für diesen nützlichen Bestäuber.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Punktierte Weißstriemeneule sticht nicht und ist für Menschen oder Haustiere absolut unbedenklich. Es sind keine besonderen Schutzmaßnahmen oder Gefahren im Umgang mit diesem Tier bekannt.
Die Punktierte Weißstriemeneule gehört zur Familie der Noctuidae (Eulenfalter) und ist ein in Mitteleuropa weit verbreiteter, heimischer Nachtfalter. Mit einer Körpermasse von etwa 0,04 Gramm zählt sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung. Die Falter sind durch ihre blasse Färbung perfekt an das Leben in Wiesen und Säumen angepasst. In der Schweiz wurden seit 1976 über 1.300 Sichtungen dokumentiert, was ihre Beständigkeit in der regionalen Fauna belegt.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
7 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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