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Narcissus pseudonarcissus subsp. pseudonarcissus
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Auch bekannt als: Narcissus pseudonarcissus subsp. pseudonarcissus
Wer die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus subsp. pseudonarcissus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrer leuchtend gelben, trompetenförmigen Nebenkrone, die von etwas blasseren Blütenblättern umgeben ist, markiert sie den Höhepunkt des Frühlings. Da sie in der Natur auf der Roten Liste 3 (gefährdet) steht, ist ihre Ansiedlung im Garten ein echter Beitrag zum Artenschutz. Sie bietet frühen Bestäubern Nahrung, wenn viele andere Pflanzen noch ruhen. In deinem Garten sorgt sie für Beständigkeit, da sie als heimische Wildart perfekt an unser Klima angepasst ist. Wenn du ihr den richtigen Platz gibst, wird sie dich über Jahrzehnte begleiten.
Bedrohte Wildschönheit: Bringe mit dieser heimischen Narzisse echtes Gold in den Garten.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist die Gelbe Narzisse in Deutschland auf der Roten Liste 3 (gefährdet) geführt, was ihre Bedeutung für die biologische Vielfalt unterstreicht. Als eine der ersten blühenden Arten im Jahr stellt sie eine kritische Ressource für die Insektenwelt dar. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 5.32 mg vergleichsweise schwer, was zu einer Kurzdistanz-Ausbreitung führt – die Pflanze wandert also langsam durch deinen Garten. Sie geht im Boden eine Symbiose namens AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) mit Pilzen ein, was den Nährstoffkreislauf im Boden verbessert. Durch den Erhalt dieser Wildform sicherst du genetische Vielfalt, die bei Zuchtformen oft verloren gegangen ist. Jede Blüte in deinem Garten entlastet die schwindenden Wildpopulationen.
Bitte beachte, dass die Gelbe Narzisse nicht als kindersicher eingestuft wird. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Zwiebeln, enthalten Alkaloide und sind bei Verzehr giftig. Auch der Pflanzensaft kann bei empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder oder Haustiere in deinem Garten spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,282 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Gelbe Narzisse gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und ist eine indigene (bei uns heimische) Art. In der freien Natur findet man sie vor allem auf frischen, also mäßig feuchten Bergwiesen und in lichten Wäldern. Auffällig ist ihr Wuchs als krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von genau 0.28 m. Ihre breiten Blätter fangen das Licht im frühen Frühjahr optimal ein, bevor die Bäume ihr Blätterdach schließen. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) besetzt sie ökologische Nischen auf eher mageren Böden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.