Bild folgtKI-generierte IllustrationNarcissus radiiflorus
Unverwechselbar ist die Stern-Narzisse an ihren schmalen, reinweißen Blütenblättern und der flachen Nebenkrone mit dem charakteristischen roten Rand. Dass diese Schönheit in Deutschland und der Schweiz auf der Roten Liste steht, macht sie zu einem wertvollen Gast in deinem Garten. Als indigenes (heimisches) Amaryllisgewächs ist sie eng mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (Bodenpilze zur Nährstoffaufnahme) verbunden. Durch den Erhalt dieser seltenen Art, die bei uns vom Aussterben bedroht ist, leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz. Du kannst stolz darauf sein, diesem botanischen Juwel ein sicheres Zuhause zu geben.
Rote-Liste-Juwel: Rette die vom Aussterben bedrohte Stern-Narzisse im Garten.
Obwohl für diese seltene Art keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, ist ihr ökologischer Wert als vom Aussterben bedrohte, heimische Wildpflanze immens. Sie wird in der Roten Liste 1 geführt, weshalb jeder Gartenbestand zum Erhalt der genetischen Vielfalt beiträgt. Eine besondere Rolle spielt sie im Bodenökosystem durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft mit arbuskulären Mykorrhizapilzen), die das Bodennetzwerk stabilisiert. Als indigene (ursprünglich heimische) Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst. Mit ihrer Ansiedlung förderst du eine Pflanze, die in der freien Natur kaum noch Rückzugsräume findet.
Bitte beachte, dass die Stern-Narzisse in allen Pflanzenteilen giftig ist und laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr kann zu Übelkeit und Erbrechen führen; trage beim Pflanzen am besten Handschuhe. Bei versehentlichem Verschlucken kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Herbst: Setze die Zwiebeln von September bis November etwa 10 cm tief in die Erde.
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, der im Frühjahr ausreichend Licht bietet.
Boden: Die Erde sollte frisch bis feucht und nährstoffreich sein, ohne im Winter völlig zu vernässen.
Pflanzabstand: Ein Abstand von etwa 15 cm gibt den Pflanzen genug Raum zur Ausbreitung.
Bodenvorbereitung: Bei sehr schweren Böden hilft eine Drainage (Kiesschicht unter der Erde), um Fäulnis zu verhindern.
Pflege: Lass das Laub nach der Blüte unbedingt vollständig vergilben, damit die Kraft in die Zwiebel zurückfließen kann.
Mykorrhiza-Schutz: Da sie eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) nutzt, verzichte auf chemische Düngemittel.
Pflanzpartner: Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte hat.
Die Stern-Narzisse (Narcissus radiiflorus) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Als krautige Pflanze wächst sie natürlicherweise auf feuchten Bergwiesen und in lichten Wäldern. Typisch für diese Art ist der sechsstrahlige Blütenaufbau, bei dem sich die weißen Hüllblätter an der Basis nicht überlappen. Aufgrund ihrer Einstufung in die Rote Liste 1 gilt sie als vom Aussterben bedroht, was ihre gezielte Förderung im naturnahen Garten naturschutzfachlich extrem wertvoll macht.
3 Videos zu Stern-Narzisse
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →