Bild folgtKI-generierte IllustrationNatrix natrix cypriaca
Die Zyperngrasnatter (Natrix natrix cypriaca) ist eine schlanke Schlange mit glatten Schuppen und runden Pupillen, die sich äuẞerst flink sowohl im Wasser als auch an Land fortbewegt. In deinem Garten bevorzugt dieses Reptil vor allem Bereiche in unmittelbarer Nähe zu Gewässern oder feuchte, schattige Winkel. Als Fleischfresser ernährt sich das Tier von verschiedenen kleinen Wirbeltieren, die es in seinem Lebensraum erbeutet. Während der kalten Jahreszeit begibt sich das wechselwarme Tier in eine Winterstarre (ein Zustand, in dem der Stoffwechsel bei Kälte fast vollständig ruht), um Energie zu sparen. Du kannst diesen faszinierenden Tieren helfen, indem du eine Trockenmauer (eine Mauer aus lose gestapelten Steinen ohne Mörtel) oder Totholzhaufen anlegst. Solche Strukturen dienen als sicherer Unterschlupf und Sonnenplatz. Auch ein naturnah gestalteter Teich ohne Fischbesatz wird gerne als Jagdrevier genutzt. Wenn du beim Gärtnern auf chemische Mittel verzichtest, förderst du ein gesundes Ökosystem für diese Natter. Da sie sehr scheu ist, wirst du sie meist nur aus der Ferne beobachten können. Ein rücksichtsvoller Umgang mit wilden Ecken im Garten sichert ihr Überleben.
Diese Natter ist für Menschen völlig ungiftig und verhält sich bei Begegnungen äußerst friedfertig und fluchtbereit. Da alle europäischen Schlangenarten unter Naturschutz stehen, ist es gesetzlich verboten, die Tiere zu fangen, zu verletzen oder ihren Lebensraum zu zerstören. Ein Umsiedeln sollte nur in absoluten Ausnahmefällen durch Fachleute erfolgen.
Innerhalb der Familie der Nattern (Colubridae) gehört diese Art zur Gattung der Wassernattern. Diese Unterart ist durch ihre amphibische Lebensweise geprägt und eng an wasserreiche Habitate gebunden. Die Tiere erreichen meist eine Körperlänge von etwa einem Meter und sind vorwiegend tagaktiv (während der hellen Stunden wach). In der Wissenschaft wird sie als spezialisierter Jäger in Feuchtgebieten eingeordnet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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