Bild folgtKI-generierte IllustrationNelima silvatica (Simon, 1879)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Waermeliebende Langbeinkanker (Nelima silvatica (Simon, 1879)) zeichnet sich durch seine auffallend langen, duennen Beine aus, die ihn als Vertreter der Weberknechte (Opiliones) sofort erkennbar machen. Diese Spinnentiere besitzen einen kompakten Koerper, bei dem Vorder- und Hinterleib direkt aneinandergrenzen, was sie von den Echten Webspinnen unterscheidet. Als Bewohner waermebeguenstigter Standorte bevorzugt die Art geschuetzte Bereiche, in denen sie sich tagsueber verborgen haelt. In deinem Garten findet dieser Kanker ideale Bedingungen vor, wenn du naturnahe Strukturen wie Totholzhaufen oder lockere Laubschichten belaesst. Diese dienen als notwendige Verstecke und bieten ein stabiles Mikroklima. Ernaehrungstechnisch fungieren diese Tiere als Allesfresser, die sich von kleinen Insekten, abgestorbenem organischem Material oder Pilzen ernaehren. Durch den konsequenten Verzicht auf Pestizide schaffst du eine Lebensgrundlage fuer diese nuetzlichen Bodenbewohner. Da die Art als waermeliebend gilt, sind sonnige, aber dennoch strukturreiche Gartenbereiche besonders wertvoll. Eine naturnahe Bewirtschaftung foerdert die Anwesenheit solcher spezialisierten Arten nachhaltig.
Der Waermeliebende Langbeinkanker ist fuer Menschen vollkommen harmlos, da er weder ueber Giftklauen noch ueber die Faehigkeit zum Beissen verfuegt. Er gilt als nuetzlicher Bestandteil der Gartenfauna und unterliegt in Deutschland keiner besonderen Schutzstatus-Einstufung, da seine Gefaehrdung als unbekannt eingestuft wird.
Der Waermeliebende Langbeinkanker gehoert zur Familie der Sclerosomatidae innerhalb der Ordnung der Weberknechte (Opiliones). Die Art ist in Deutschland verbreitet und bevorzugt klimatisch beguenstigte Lebensraeume. Als Vertreter der Spinnentiere zeichnet sie sich durch ihre charakteristische Koerpergestalt und die extrem langen Beine aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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