Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die zu den Spinnentieren gehörende Art fällt vor allem durch ihre versteckte Lebensweise in selbst gegrabenen, meist mit Seide ausgekleideten Erdröhren auf. In Deinem Garten wirst Du diesen scheuen Bewohner vermutlich nur selten zu Gesicht bekommen, da er als Lauerjäger verborgen auf vorbeiziehende Beute wartet. Als Fleischfresser ernährt sich diese Spinne von verschiedenen Insekten und anderen kleinen Gliedertieren (Tiere mit gegliederten Beinen und Außenskelett), wodurch sie einen wertvollen Beitrag zur natürlichen Regulation leistet. Diese Tiere sind standorttreu und verbringen oft ihr gesamtes Leben in unmittelbarer Nähe ihres schützenden Unterschlupfs. Ihr Vorkommen ist ein Hinweis auf einen stabilen, ungestörten Boden, der nicht durch häufiges Umgraben oder Verdichtung beeinträchtigt wurde. Da die Art nach aktuellen Daten vor allem in der Region Kosovo verbreitet ist, gilt sie in unseren Breiten als absolute Seltenheit. Du kannst die Ansiedlung bodenbewohnender Spinnen fördern, indem Du Gartenbereiche mit offenem, aber geschütztem Erdboden belässt. Ein naturnaher Garten ohne chemische Mittel bietet die nötige Nahrungsgrundlage. Achte darauf, Bodenflächen unter Sträuchern weniger intensiv zu bearbeiten, um die empfindlichen Lebensstätten nicht zu zerstören.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verhält sich aufgrund ihrer Lebensweise im Boden äußerst scheu. Da sie ihre Wohnröhren fast nie verlässt, kommt es praktisch nie zu Begegnungen. Sie ist ein nützlicher Bestandteil der Bodenfauna und sollte in ihrem Habitat (Lebensraum) ungestört gelassen werden.
Diese Spinne gehört zur Gattung der Falltürspinnen (Nemesia) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Die wissenschaftliche Datenlage dokumentiert ihre Verbreitung innerhalb Europas im Kosovo. Als terrestrische (landbewohnende) Jäger sind sie an ein Leben in selbst angelegten Gangsystemen im Erdreich angepasst. Ihre taxonomische Einordnung erfolgt aufgrund spezifischer Merkmale des Exoskeletts (Außenskelett) und der Kieferklauen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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