Bild folgtKI-generierte IllustrationNeottiura bimaculata (Linnaeus, 1767)
Auch bekannt als: Zweifleckige Kugelspinne
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Die Weißband-Nesthüterin (Neottiura bimaculata) lässt sich an ihrem kugeligen Hinterleib mit dem markanten hellen Mittelstreifen und ihrem unregelmäßigen Haubennetz (einem räumlichen Fangnetz aus unregelmäßigen Fäden) identifizieren. Ihre Jagdstrategie basiert auf diesem dreidimensionalen Gespinst, in dem sich herumlaufende oder tief fliegende Kleininsekten verfangen. In Deinem Garten bewohnt sie bevorzugt die Krautschicht (die Ebene der krautigen, nicht verholzten Pflanzen) sowie niedrige Sträucher. Als nützliche Jägerin trägt sie zur natürlichen Regulation von kleinen Insekten bei und unterstützt so das ökologische Gleichgewicht. Du kannst diesen nützlichen Tieren helfen, indem Du Gartenstrukturen wie abgestorbene Staudenstängel oder Altgras über den Winter stehen lässt. Solche natürlichen Elemente bieten ihr den notwendigen Halt für den Netzbau und einen sicheren Unterschlupf. Ein zurückhaltender Rückschnitt von Hecken schont ihre Lebensbereiche zusätzlich. Durch den Verzicht auf Insektizide (chemische Mittel zur Insektenbekämpfung) förderst Du ihre Population nachhaltig. Das Belassen von ungestörten Ecken ist die beste Methode, um die Weißband-Nesthüterin dauerhaft in Deinem Garten anzusiedeln.
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Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos, da ihre Chelizeren (Kieferklauen) die menschliche Haut nicht durchdringen können. Es besteht kein Risiko durch Gift oder Bisse, sodass Du sie bedenkenlos aus der Nähe beobachten kannst.
Die Weißband-Nesthüterin (Neottiura bimaculata) gehört zur Familie der Kugelspinnen (Theridiidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimische Art weit verbreitet ist. Sie besiedelt vorrangig die Krautschicht (die Schicht der krautigen Pflanzen) an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Mit einer Körpergröße von etwa drei Millimetern ist sie eine kleine, aber effektive Jägerin in der Gartenökologie.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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