Bild folgtKI-generierte IllustrationNepeta nuda
Auch bekannt als: Nepeta pannonica
Mit ihren aufrechten Stängeln und den hellvioletten bis fast weißen Blütenquirlen fällt die Pannonische Katzenminze (Nepeta nuda) sofort auf. Im Gegensatz zu vielen ihrer kriechenden Verwandten wächst sie straff nach oben und bringt eine klare Struktur in dein Beet. Da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 2 als stark gefährdet geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als typischer Lippenblütler ist sie im Hochsommer eine verlässliche Anlaufstelle für Wildbienen und andere Bestäuber, die auf trockene Standorte spezialisiert sind. Mit dieser seltenen Wildpflanze holst du dir ein Stück unberührte Natur direkt an die Terrasse.
Stark gefährdete Naturschönheit: Hol dir 64 Zentimeter puren Artenschutz.
Die Pannonische Katzenminze blüht in den Monaten Juli und August und bietet damit Nahrung in einer Zeit, in der viele Frühjahrsblüher bereits Samen bilden. Da sie als stark gefährdet (Rote Liste 2) gilt, ist jedes Exemplar im Garten ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der regionalen Biodiversität (Artenvielfalt). Ihre leichten Samen wiegen nur etwa 0.4739 mg, wodurch sie hervorragend durch den Wind verbreitet werden können, um neue Lebensräume zu erschließen. Da sie trockene, warme Bedingungen bevorzugt, ist sie zudem bestens für den Klimagarten der Zukunft gerüstet. Sie fungiert als wichtiger Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für Insektenarten der Trockenbiotope.
Die Pannonische Katzenminze wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Sollte es dennoch zum Verzehr kommen und Unwohlsein auftreten, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.645 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), damit die Pflanze ihre stabile Form behält.
Boden: Der Untergrund muss kalkhaltig (Reaktion 7) und eher mager (Mittelzehrer) sein; schwere Böden solltest du mit Sand oder Kies abmagern.
Feuchtigkeit: Setze sie an einen trockenen Ort (Feuchtezahl 3); Staunässe verträgt sie gar nicht.
Pflanzzeit: Idealerweise pflanzt du im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Plane fest mit einer Höhe von 0.64 m.
Pflege: Ein Rückschnitt ist im Spätsommer nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze über ihre leichten Samen (0.4739 mg) zur Selbstaussaat neigt.
Winter: Lass die vertrockneten Stängel bis zum Frühjahr stehen, sie dienen als Winterschutz.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie hat identische Ansprüche an Kalk und Sonne und blüht zeitgleich.
Die Pannonische Katzenminze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist in unserer Region indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Böschungen. Die krautige Pflanze ist nicht verholzt und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.64 m. Ihre breitblättrigen Laubblätter und die Vorliebe für kalkhaltige, basenreiche Böden machen sie zu einer charakteristischen Bewohnerin mäßig warmer Standorte. Als Mykorrhiza-Pflanze lebt sie in einer Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Bodenpilzen vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), was ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
1 Video zu Pannonische Katzenminze
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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