Bild folgtKI-generierte IllustrationNigma flavescens (Walckenaer, 1830)
Auch bekannt als: Gelbliche Lauerspinne
Die Gelbe Kräuselspinne ist eine winzige Gartenbewohnerin von nur wenigen Millimetern Körpergröße, die durch ihre namensgebende gelbliche Färbung und das charakteristische Kräuselnetz auffällt. Als Mitglied der Kräuselspinnen nutzt sie eine besondere Jagdstrategie: Mit einem speziellen Organ, dem Cribellum (Siebplatte), erzeugt sie extrem feine, wollartige Fangfäden, die Insekten rein mechanisch festhalten. In Deinem Garten bevorzugt sie die Krautschicht und das Laub von Sträuchern, wo sie gut getarnt auf Beute lauert. Sie erweist sich als nützliche Helferin, da sie kleine Fluginsekten wie Mücken oder Blattläuse dezimiert und so das ökologische Gleichgewicht stützt. Damit sich dieses Tier wohlfühlt, solltest Du verblühte Stauden und Sträucher im Winter stehen lassen, da die Spinne in hohlen Strukturen oder unter Blattresten Schutz findet. Verzichte darauf, die kleinen, oft unauffälligen Gespinste zu entfernen, da sie die Lebensgrundlage dieser heimischen Art bilden. Durch den Erhalt naturnaher Strukturen förderst Du die Artenvielfalt direkt vor Deiner Haustür. Beobachte die Blätter im Sommer genau, um die filigranen Netze dieser unaufdringlichen Mitbewohnerin zu entdecken.
Die Gelbe Kräuselspinne (Nigma flavescens) ist für Menschen vollkommen harmlos und scheu. Aufgrund ihrer geringen Größe können ihre Beißwerkzeuge die menschliche Haut nicht durchdringen. Es besteht keinerlei Gefahr für Dich oder Deine Haustiere beim Gärtnern.
Diese Spinne gehört zur Familie der Kräuselspinnen (Dictynidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mitteleuropa, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, bis nach Belgien. Mit einer Körperlänge von meist nur 3 bis 4 Millimetern ist sie ein kleiner, aber steter Bewohner heimischer Gärten. Sie lebt bevorzugt in sonnigen, eher trockenen Habitaten (Lebensräumen) innerhalb der Strauchschicht.
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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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