Bild folgtKI-generierte IllustrationNomada alboguttata Herrich-Schäffer, 1839
heimisch Deutschland
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Pflanzen
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dokumentiert
Die Weißfleckige Wespenbiene (Nomada alboguttata) ist eine zierliche Wildbiene, die durch ihre markanten weißen Flecken auf dem Hinterleib und ihre wespenähnliche, schwarz-gelb-rote Färbung auffällt. In deinem Garten wirst du sie meist im tiefen Flug über dem Boden beobachten können, wo sie gezielt nach den Nestern ihrer Wirte sucht. Diese Art gehört nämlich zu den Kuckucksbienen (Bienen, die ihre Eier in fremde Nester legen), was bedeutet, dass sie selbst keinen eigenen Nestbau betreibt. Stattdessen nutzt sie als Brutschmarotzer die Vorräte anderer Wildbienenarten für ihren Nachwuchs. Ihre Flugzeit konzentriert sich auf den Juni. Bei der Nahrungssuche besucht sie nachweislich das Glatt-Brillenschötchen (Biscutella laevigata ssp. laevigata), um Nektar zu trinken. Da sie von anderen Bienen existentiell abhängig ist, kannst du sie am besten unterstützen, indem du Lebensräume für ihre Wirtsbienen förderst. Offene Bodenstellen und vegetationsfreie Sandflächen sind hierbei besonders wertvoll, da viele der potenziellen Wirte im Erdboden nisten. Ein ökologisch wertvoller Garten mit heimischen Wildblumen bietet die notwendige Grundlage für dieses komplexe Zusammenspiel der Natur.
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Diese Wildbiene ist friedfertig und für Gartenbesitzer völlig unbedenklich. Ein Stich ist nicht zu befürchten, da sie ihren Stachel nicht zur Verteidigung gegen Menschen einsetzt. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter dem Schutz der allgemeinen Artenschutzbestimmungen.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
cleptoparasite
Generationen/Jahr
univoltin
Die Weißfleckige Wespenbiene wird taxonomisch in die Familie der Apidae (Echte Bienen) und die Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) eingeordnet. Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien beheimatet. Biologisch zeichnet sie sich durch ihren Kleptoparasitismus (Diebstahl von Nahrungsvorräten für die eigene Brut) aus, wobei sie die Nester spezifischer Erdbienen besetzt. Die Unterscheidung von nah verwandten Arten der Gattung Nomada ist anspruchsvoll und erfolgt meist über die spezifische Anordnung der weißen Flecken auf den Hinterleibssegmenten.
1 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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